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Blutrünstige Vampire kommen zum Geburtstag in die Dorfscheune

Kinder- und Jugendchor Sigmarswangen beeindruckt mit dem Musical „Blutwig und Ludwig“

Zum 20. Geburtstag des Kinder- und Jugendchors des Gesangvereins „Frohsinn“ Sigmarswangen haben die Jugendlichen am Wochenende das Musical von großen und kleinen Vampiren in Sigmarswangen aufgeführt. Eine Scheune am Ortsrand von Sigmarswangen wurde dazu am Wochenende gleich zweimal für insgesamt über 300 Besucher mit aufwendigen Bühnenbildern, geheimnisvoller Beleuchtung und gelungener Technik zur Gruft umgebaut.

14.07.2015
  • margita manz

Sigmarswangen. In acht verschiedenen Bühnenbildern wurde in eindrucksvollen Chor- und Soloauftritten die Geschichte des jungen Vampirs Blutwig und seine außergewöhnliche Freundschaft zum schüchternen Ludwig erzählt.

Das Musical für große und kleine Vampire mit dem Titel „Blutwig und Ludwig“ von Nina Hetzel und Martina Göhring begeisterte auf der ganzen Linie. Blutwig, der kein Blut mehr trinken wollte und dafür mit Rote Bete-Saft als Vegetarier gut leben konnte, ist der blutrünstigen Verwandtschaft einfach nur peinlich. Der junge Vampir trifft auf Ludwig, der in einer schrecklichen Familie vereinsamt.

Auf dem Friedhof spielen zwei kleine Kinder. Als die Glocke schlägt, wissen sie, dass es bald Tag wird und sie schnell nach Hause müssen – denn Vampire fürchten die Helligkeit. In der Familiengruft macht eine Vampirfamilie ihrem Ärger Luft: Der Junge Blutwig ist aus der Art geschlagen und trinkt kein Blut mehr. Selbst Vampirpsychologe Prof. Dr. Dr. Zuckerzahn kann der verzweifelten Mutter nicht helfen und wittert einen Patienten. Nach dem ersten Therapieversuch greift der Professor indes heimlich zum Rote-Bete-Saft.

Eines Nachts trifft der deprimierte Blutwig auf einen Ausreißer: Den stotternden Schuljungen Ludwig, der von allen wegen seines „Buchstabensalats“ ausgelacht wird. Keiner mag ihm zuhören, schon gar nicht seine Eltern, die Röpkens, die nie Zeit für ihn haben. Blutwig und Ludwig schütten sich gegenseitig ihr Herz aus und werden Freunde.

Als Ludwig mal wieder allein nachts umherwandert, wird er von den hungrigen Vampiren entdeckt. Doch in letzter Minute kann Blutwig seinen neuen Freund retten. Auf einem Dach hecken sie zusammen mit den hitzigen Cousinen und Geschwistern von Blutwig einen wohlverdienten Denkzettel für Ludwigs ignorante Eltern aus.

Die Eltern Ludwigs sollen ordentlich erschreckt werden, damit sie den Sorgen und Nöten ihres Sohnes Ludwig mehr Aufmerksamkeit schenken. Die Gruselgestalten dringen heimlich in das Schlafzimmer der Röpkens ein und malen den Eltern aus, was ihnen alles blüht, wenn sie sich nicht um ihren Sohn kümmern. Schnell ist es um das Nervenkostüm der Röpkens geschehen und vor Schreck fangen die Eltern selbst an zu stottern und geloben sofortige Besserung.

Am Ende des gruseligen Spektakels gibt es ein Happy End: Selbst Nesthäkchen Saugsusi wird neugierig und probiert Rote Bete Saft, um festzustellen:„Der schmeckt fast wie Blutgruppe A!“ Da konnten sich auch die anderen Vampire eine Kostprobe nicht verkneifen, und man war sich am Ende einig, dass jeder trinken darf, was er mag, denn jeder hat das Recht, anders zu sein.

Die Darsteller überzeugten die vielen Besucher bei den Aufführungen mit Schauspiel und Gesang vor beeindruckender Kulisse.

Kinder- und Jugendchor Sigmarswangen beeindruckt mit dem Musical „Blutwig und Ludwig“

Sänger/Schauspieler:
Sophia Banholzer (Nina Nimmersatt), Helene Brüggemeier (Tina Nimmersatt), Salome Mondry (Spitzzahlzilli), Lorena Bantle (Spitzzahnzilli), Rosalie Reuter (Hitzige Heidi), Tino Bienert (Vater), Katja Breil (Mutter), Nadja Breil (Willblut), Simone Breil (Rote Rita), Lydia Reuter (Saugsusi), Nele Reuter (Suckelbenni), Anja Breil (Frau Röpken), Stefan Breil (Herr Röpken), Nicole Stierle (Professor Zuckelzahn), Diana Stierle (Ludwig, Schuljunge), Sandra Breil (Blutwig),
Klavierbegleitung: Angelika Stierle
Sprecherin: Elke Grötzinger
Souffleuse: Elfi Zentmayer
Maske: Sandra Hezel
Ton und Technik: David Schweickart
Filmaufnahme: Silvio Klose
Regie: Brigitte Banholzer
Kulissen: Sandra Breil

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14.07.2015, 12:00 Uhr

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