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Kinkel bestürzt über Genschers Tod
Klaus Kinkel, der frühere FDP-Chef und Ex-Außenminister. Foto: J. Stratenschulte/Archiv dpa/lsw
Ravensburg

Kinkel bestürzt über Genschers Tod

Der frühere FDP-Chef und Ex-Außenminister Klaus Kinkel hat bestürzt auf den Tod von Hans-Dietrich Genscher reagiert.

01.04.2016
  • dpa/lsw

Ravensburg. „Ich habe viel von ihm gelernt, ich war sein politischer Ziehsohn“, wurde Kinkel von der „Schwäbischen Zeitung“ (Samstag) zitiert. Auch für die Liberalen sei Genschers Tod ein gigantischer Verlust, da er als Ehrenvorsitzender der Partei noch sehr viel bewirkt habe. „Genscher war sozusagen die FDP, und für Deutschland war er eine prägende Gestalt der Nachkriegszeit“, sagte Kinkel, der 1992 Nachfolger des Liberalen als Außenminister wurde.

Genscher starb nach Angaben seines persönlichen Büros in Bonn am Donnerstagabend im Kreis seiner Familie in seinem Haus im rheinischen Wachtberg-Pech an Herz-Kreislauf-Versagen. Er wurde 89 Jahre alt. Besonders würdigte Kinkel die Verdienste des Verstorbenen um die deutsche Einheit. „Die Wiedervereinigung war sein Meisterwerk. Auf die hat er hingearbeitet, und die hat er auch so ersehnt als früherer DDR-Bürger.“

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01.04.2016, 21:51 Uhr | geändert: 01.04.2016, 17:15 Uhr

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