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Klanglich zweifellos überzeugend
Von Mitte Januar an spielt hier die Musik. Foto: dpa
Bauen

Klanglich zweifellos überzeugend

Die Elbphilharmonie ist nach zehn Jahren endlich vollendet. Nun wurde die riesige Plaza eröffnet.

05.11.2016
  • DPA

Hamburg. Schon der Weg auf die Plaza ist atemberaubend: Die Rolltreppe im Eingangsbereich führt vorbei an Wänden mit funkelnden Pailletten. Erst am Ende der 82 Meter erlaubt ein riesiges Panoramafenster den Blick auf den Hamburger Hafen. Über eine weitere, kleinere Rolltreppe und wenige Stufen erreichen die Besucher die öffentliche Plaza in 37 Metern Höhe: Von hier gelangen sie über geschwungene Treppen zum Großen und zum Kleinen Konzertsaal, zur Gastronomie und zur Lobby des Luxushotel mit 244 Zimmern. Zwei riesige Windschotts führen auf den Balkon, der rund um die Elbphilharmonie führt.

Zwei Monate vor der Eröffnung des großen Konzertsaals wurde am Freitag die öffentliche Aussichtsplattform mit einem Festakt eingeweiht. Gleichzeitig wurde das spektakuläre Gebäude der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron offiziell vom Bauunternehmen Hochtief an die Stadt Hamburg übergeben.

„Die Elbphilharmonie ist ein Haus für alle. Sie ist wie das Parlament der Musikstadt Hamburg. Ein Konzerthaus, das die Welt begeistern wird“, sagte der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Architekt Jacques Herzog sagte: „Wir sind glücklich, weil das Gebäude fertig geworden ist, und wir hoffen, dass die Menschen es lieben werden.“ Hochtief-Chef Marcelino Fernández Verdes erinnerte an die Herausforderungen, die es während des Baus zu meistern galt. „Die ingenieurtechnischen Anforderungen bei der Errichtung der Elbphilharmonie waren immens. Das zeigte sich in fast jeder Phase des Baus. Heute sind wir stolz, das Gebäude zur größten Zufriedenheit aller übergeben zu können.“

Jahrelang standen sich die Stadt als Bauherr, der Baukonzern und die Architekten unversöhnlich gegenüber. Eineinhalb Jahre lang herrschte gar Stillstand auf der berühmten Kulturbaustelle. Ursprünglich sollte die „gläserne Welle“ auf einem alten Kaispeicher 2010 eröffnet werden, die Kosten stiegen von 77 auf 789 Millionen Euro. Klanglich jedenfalls scheint der neue Konzertsaal vom japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota alle zu überzeugen. dpa

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05.11.2016, 06:00 Uhr

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