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Mannheim

Klaus Staeck: «Wir sollten nicht von Krieg sprechen»

Der Ehrenpräsident der Akademie der Künste in Berlin, Klaus Staeck, hat nach den Terroranschlägen von Paris vor Kriegsrhetorik gewarnt.

17.11.2015
  • dpa

Mannheim. «Manche Zeitungen sprechen schon vom Dritten Weltkrieg. Ich rate dringend, rhetorisch abzurüsten», sagte der 77-Jährige dem «Mannheimer Morgen» (Dienstag). «Wir müssen sehr sorgfältig mit unseren Begriffen umgehen, um den Terroristen nicht noch einen Gefallen zu tun.»

Staeck appellierte an Europa, seine «augenblickliche Zerrissenheit zum Beispiel in der Flüchtlingsfrage» zu überwinden. «Ein so direkter Angriff von - ja, man muss schon sagen - einer Bande von Terroristen bedroht uns, da können wir uns kleinkarierten Zank nicht leisten.»

Staeck war in den 70er Jahren mit satirischen Plakaten wie «Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen» bekanntgeworden. 2006 wurde er zum Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin gewählt. In diesem Jahr durfte der Plakatkünstler laut Satzung nach drei Amtszeiten nicht erneut antreten. Heute ist er Ehrenpräsident der Akademie und lebt in Heidelberg.

Klaus Staeck: «Wir sollten nicht von Krieg sprechen»
Nach den Anschlägen von Paris warnt Klaus Staeck vor Kriegsrhetorik. Foto: Maja Hitij/Archiv

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17.11.2015, 12:00 Uhr

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