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Klingelnde Kassen
Unterm Christbaum lagen in diesem Jahr etliche Geschenke und die Horber Händler sind mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden. Bild: Kuball
Handel

Klingelnde Kassen

Am Tag eins nach dem Weihnachtsgeschäft sind die Horber Händler mehr als zufrieden. Bei vielen lief es besser als im Jahr zuvor.

28.12.2016
  • Dagmar Stepper

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Einzelhandel mit das wichtigste des Jahres. Auf rund 91 Milliarden Euro wurde der Umsatz bundesweit in diesem Jahr geschätzt, das sind fast vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Im Schnitt gibt jeder Deutsche 450 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Doch wie lief das Weihnachtsgeschäft in Horb? Die SÜDWEST PRESSE hat sich umgehört.

Bücher

„Ich bin zufrieden, das Weihnachtsgeschäft lief ordentlich“, sagt Imelda Kohler von der gleichnamigen Buchhandlung. Vor allem die letzen zwei Wochen vor Heiligabend brummten. „Aber das ist häufig so bei Büchern.“ Sie hat zwar noch keinen Jahresabschluss gemacht, aber ihr Gefühl sagt, dass 2016 ein wenig besser war, als 2015. Bei ihren Kunden werden Gutscheine immer beliebter. Daher hält sich auch das Umtauschen sehr in Grenzen.

Deko und Accessoires

„Das Geschäft lief gut“, sagt auch Heiderose Raible. Am Tag eins nach dem Weihnachtsgeschäft ist sie bei „Raible Wohnideen“ damit beschäftigt, die nicht verkauften Weihnachtsartikel zusammenzutragen und zu reduzieren. „Jetzt ist die Zeit für Schnäppchenjäger“, sagt sie und lacht. „Aber das ist gut so, so schafft man Platz für Neues.“ Dieses Jahr waren die Kunden recht früh dran. „Bereits im November wurden ganz gezielt Weihnachtsgeschenke gekauft“, berichtet sie. Und das hat sich bis zu Heiligabend hingezogen. Ein richtiger Schub war die lange Einkaufsnacht „Glühender Advents-Einkauf“ am 9. Dezember. Da ist den Menschen so richtig bewusst geworden: Jetzt ist es nicht mehr lange bis Weihnachten.

Kleidung

„Wir können uns nicht beklagen“, sagt Monika Schönfeld über das Weinachtsgeschäft 2016. Im November war es noch recht ruhig, aber ab dem 1. Advent ging es so richtig los. „Da sind die Leute in Weihnachtsstimmung gekommen“, meint die Inhaberin von „Schönfeld Mode & Style“. Die Kunden haben nicht nur Geschenke gekauft, sondern auch für sich selbst was Schickes zum Anziehen für Weihnachten und Silvester. Das diesjährige Weihnachtsgeschäft schätzt sie gleich ein wie in den vergangenen Jahren. Aber eins war neu: „Wir haben noch nie so viele Gutscheine verkauft wie in diesem Jahr“, berichtet sie. Das Umtauschen spielt bei Schönfeld keine große Rolle. „In den letzten Jahren wurde bei uns kaum etwas umgetauscht.“

Blumen

„Wir sind zufrieden“, sagt Robert Müller vom Blumenhaus Müller. Mit „zufrieden“ meint er, dass die Ware fast komplett verkauft wurde. „Denn die Blumen können wir ja nicht einlagern“, erklärt er. Sein Weihnachtshauptgeschäft ist am 22. und 23. Dezember. Wie viele Blumen er braucht, das sagt ihm sein Baugefühl und die Erfahrung. „Aber man braucht auch gute Lieferanten“, meint er abschließend.

Schmuck

„Es läuft gut und es läuft immer noch“, sagt Lucia Steimle über das Weihnachtsgeschäft. Ihr Schmuckladen ist in diesen Tagen immer noch proppenvoll, ihr Weihnachtsgeschäft läuft bis zum 30. Dezember. „Zwischen den Jahren haben die Leute Zeit, sich in Ruhe ein Schmuckstück auszusuchen“, weiß sie aus Erfahrung. Auch Gutscheine, die unterm Tannenbaum lagen, werden in dieser Woche gern eingelöst. Dass Schmuck immer noch ein Geschenk-Klassiker ist, spiegelt sich in ihrem Laden wieder. Jedes Jahr läuft es ein wenig besser. „Das muss es auch“, sagt sie, „sonst wäre ich nicht zufrieden.“

Fazit Citymanager

„Nachdem, was ich so gehört habe, sind die Händler zufrieden“, berichtet Citymanager Thomas Kreidler auf Anfrage. Für eine richtige Bilanz des Weihnachtsgeschäfts wäre es aber zu früh. Erst im Januar trifft sich der zuständige Arbeitskreis der Händlervereinigung „Horb Aktiv“, um sich über die Erfahrungen auszutauschen. Bei diesem Treffen wird es auch um die lange Einkaufsnacht „Glühender Advents-Einkauf“ gehen. Doch eins kann Kreidler jetzt schon nach einer Online-Befragung der Horber Händler sagen: „Es wird auf jeden Fall eine zweite Chance geben.“ Denn keiner der Befragten hat sich gegen eine Wiederauflage ausgesprochen.

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28.12.2016, 01:00 Uhr

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