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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst

Knapp 600 Jugendliche und junge Erwachsene starten an der VHS

Rund 300 junge Erwachsene formten am Montag vor der Volkshochschule ein großes Smiley.

04.09.2012
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Tübingen. „Wir wünschen den Jugendlichen, dass sie mit Freude und mit einem Lächeln in ihr FSJ starten“, sagte Friederike Schnorr-Kaupa. Sie ist pädagogische Mitarbeiterin beim Internationalen Bund (IB). Für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) hat der IB knapp 600 Jugendliche und Erwachsene aus Tübingen und Reutlingen in unterschiedliche Einrichtungen vermittelt. Das sind – unter anderem durch den Doppel-Abitur-Jahrgang – so viele Jugendliche wie noch nie. In den nächsten Monaten werden sie zum Beispiel in Kliniken, Kindertagesstätten, psychiatrischen Einrichtungen und in der Altenhilfe mitarbeiten.

Damit die Freiwilligen, wie Schnorr-Kaupa sagt, „möglichst gut und reibungslos“ in ihr FSJ und BFD starten können, erhalten sie in Seminaren allgemeine und fachbezogene Tipps für den Alltag – zur Arbeit im Team etwa oder pflegerisches und pädagogisches Fachwissen.

Die meisten der Freiwilligen sind zwischen 16 und 22 Jahre alt. Der älteste Teilnehmer ist 57 Jahre alt. Denn mit dem im vergangenen Jahr eingeführten Bundesfreiwilligendienst haben auch Über-27-Jährige die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst zu leisten. Kliniken und Kitas sind besonders beliebte Einrichtungen für das freiwillige soziale Engagement. Alexander Laupp hat im Frühjahr am Uhland-Gymnasium sein Abi gemacht.

Nach den IB-Seminaren in dieser Woche geht es für ihn ab nächsten Montag in der Notaufnahme der Medizinischen Uni-Klinik mit dem FSJ los. Was auf ihn zukommt, kann er sich gut vorstellen. Denn er hat dort bereits einen Probetag gemacht und fand es „spannend, weil es ein bisschen hektisch zugeht und abwechslungsreich ist“. Er weiß aber auch, dass es nicht leicht sein wird, täglich mit akut kranken Menschen umzugehen. Laupp möchte jedoch Medizin studieren. Das FSJ ist für ihn vor allem eine Entscheidungshilfe, ob das Studium tatsächlich das Richtige ist.

Franziska Lang hingegen wird an der Pfullinger Laiblinschule einen Zweitklässler mit Asperger-Syndrom begleiten und unterstützen. „Ich wollte gern etwas im Kinder- und Jugendbereich machen“ , sagt die 18-jährige Reutlingerin. Das FSJ versteht sie als eine Möglichkeit, um „zu sich zu finden“ und sich über die eigene berufliche Zukunft klarer zu werden. Den nächsten zwölf Monaten sieht sie mit gemischten Gefühlen entgegen: „Ich bin aufgeregt und ich freue mich darauf“, sagt die junge Frau und fügt hinzu: „Ich glaube, es wird eine sehr spannende Zeit, in der man selbst auch noch wächst.“

Knapp 600 Jugendliche und junge Erwachsene starten an der VHS

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04.09.2012, 12:00 Uhr

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