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Wilderer im LTT

Knut Weber interessiert sich für Felix Hubys Stück

TÜBINGEN (an). Die Dettenhäuser verschmähten das Geschenk zur Jubiläumsfeier. Jetzt interessiert sich das LTT für Felix Hubys Theaterstück über einen Dettenhäuser Schönbuch-Wilderer.

05.02.2000

Die Geschichte um das Theaterstück scheint fast genau so gut zu sein, wie das Historien-Spiel selbst. Da schenkt der Krimi-Autor Felix Huby seiner Heimatgemeinde Dettenhausen ein Theaterstück zum Gemeinde-Jubiläum. Anstatt zu eifrigen Proben der Dettenhäuser Laienschauspieler führt der Historien-Stoff aber zu ziemlichem Zwist im Ort. Die Enkel des Wilderers sehen ihren Großvater verunglimpft. Um des lieben Friedens Willen wird deshalb die Aufführung aus dem Jubiläums-Programm gestrichen.

Noch am selben Tag, an dem das TAGBLATT darüber berichtete, meldeten sich erst das Tübinger LTT, kurze Zeit später das Melchinger Theater Lindenhof bei Felix Huby in Berlin: Beide zeigten Interesse daran, die Geschichte des Schönbuch-Wilderers in ihren Spielplan aufzu-nehmen, und ließen sich deshalb das Skript zuschicken.

Zwar stimmt es nicht ganz, was die „Stuttgarter Nachrichten“ berichteten. „Das Stück gesichert“ hat sich das LTT noch nicht. „Wir lesen es gerade. Das sind alles noch ungelegte Eier“, sagte Donald Berkenhoff, Oberspielleiter beim LTT. „Und wir haben uns auch noch keine Option beim Verlag sichern lassen.“

Doch haben LTT-Intendant Knut Weber (der derzeit verreist ist) und Lindenhof-Leiter Bernhard Hurm zumindest am Rande eines Theater-Stammtisches in Reutlingen darüber geredet, ob sich eine Inszenierung vielleicht gemeinsam verwirklichen ließe. Schon allein weil am LTT nur wenige Schauspieler des Schwäbischen mächtig sind, hätte Weber die Melchinger gerne mit im Boot. Doch Bernhard Hurm hält sich noch bedeckt. „Das kommt auch auf die Bedingungen an“, sagt er.

Hurm will indes nicht mit dem LTT um die Wilderer-Geschichte konkurrieren und die Dettenhäuser Historien-Posse ganz nach Melchingen holen. Aber vielleicht gibt es ja eine Alternative, die noch besser nach Melchingen passen würde, als die Geschichte aus dem Schönbuch. Man habe, berichtet Hurm, darüber geredet, ob der Berliner Autor vielleicht ein anderes Stück für das Lindenhof-Ensemble schreiben will. Vielleicht einen Krimi. Der dann natürlich auf der Alb spielen soll.

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05.02.2000, 12:00 Uhr

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