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Kommunen helfen Obdachlosen durch den Winter
Ein Obdachloser vergräbt seinen Kopf in den Armen in einem Speisesaal. Foto: Tobias Hase/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Kommunen helfen Obdachlosen durch den Winter

Viele Städte im Südwesten versuchen Obdachlose im Winter mit gezielten Angeboten zu unterstützen.

13.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. So fährt beispielsweise in Stuttgart ab minus fünf Grad ein Kältebus öffentliche Plätze an, um Menschen ohne Unterkunft vor dem Erfrieren zu schützen. Zudem gebe es eine Vesperkirche, sagte ein Sprecher im Rathaus. In der Landeshauptstadt leben demnach bis zu 150 Menschen auf der Straße - darunter solche, die reguläre Angebote ablehnen, oder auch eine Gruppe von jungen Erwachsenen.

Wie viele Menschen landesweit obdachlos sind, lässt sich nach Angaben des Sozialministeriums nicht genau beziffern. Zwar hatte die Behörde 2015 eine Studie zur Wohnungslosigkeit in Auftrag gegeben. Demnach gab es im Südwesten rund 22 800 Menschen, die von Städten und Gemeinden untergebracht waren oder bei den öffentlichen und freien Trägern Hilfe in Anspruch nahmen. Allerdings sei Wohnungslosigkeit nicht mit Obdachlosigkeit gleichzusetzen, betonte die Sprecherin. «Nicht obdachlos sind zum Beispiel Wohnungslose, die temporär in Heimen, Frauenhäusern oder bei Verwandten wohnen.»

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13.11.2016, 11:58 Uhr | geändert: 13.11.2016, 09:51 Uhr

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