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Krankenkassen betrogen: Gefängnisstrafen für zwei Angeklagte
Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv dpa/lsw
Mannheim

Krankenkassen betrogen: Gefängnisstrafen für zwei Angeklagte

Sie betrogen zwei Krankenkassen um tausende Euro und verspielten das Geld unter anderem im Internet - deshalb hat das Landgericht Mannheim zwei Angeklagte zu Gefängnisstrafen von vier Jahren sowie von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt.

14.03.2018
  • dpa/lsw

Mannheim. Das teilte ein Justizsprecher am Mittwoch nach Abschluss des Prozesses gegen eine Sozialversicherungsfachangestellte und eine befreundete Steuerfachangestellte mit. Die Staatsanwaltschaft in der nordbadischen Stadt hatte den beiden vorgeworfen, von 2015 bis 2017 mithilfe gefälschter Dokumente rund 428 000 Euro abgezweigt zu haben.

Die Angeklagte Michaela N. wurde zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, wegen Betrugs in 50 Fällen und Urkundenfälschung in drei Fällen. Sie soll mit falschen Papieren im Namen von oder für Versicherte Geld auf ihr Konto oder das Konto ihrer Bekannten geschafft haben. Norma K. wurde wegen Beihilfe und leichtfertiger Geldwäsche zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Ursprünglich war der Richterspruch für den 20. März erwartet worden.

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14.03.2018, 17:55 Uhr | geändert: 14.03.2018, 17:50 Uhr

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