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Zwölf neue Plätze

Kreisbau stellt ein Drittel aller Asyl-Unterkünfte

Der Landkreis kann in zwei Wohnungen der Kreisbau in Dußlingen zwölf weitere Flüchtlinge unterbringen. Am Dienstag wurden die Anwohner informiert. Die Kreisbau stellt damit ein Drittel aller Asylunterkünfte des Kreises.

28.10.2014
  • ran

Kreis Tübingen. Die Kreisbau stellt nun 276 Plätze für Asylsuchende zur Verfügung, teilten die Gesellschaft und das Tübinger Landratsamt mit. Die größte Einheit sind die drei Gebäude, die derzeit in der Tübinger Wilhelm-Keil-Straße direkt neben dem Landratsamt für 96 Menschen gebaut werden. Sie sollen vom Frühjahr 2015 an beziehbar sein.

Tübingens Landrat Joachim Walter ist gleichzeitig Vorsitzender der Kreisbaugesellschaft. Ohne ihr großes Engagement könne der Kreis „seiner ständig wachsenden Aufnahmeverpflichtungen nicht in der notwendigen Art und Weise nachkommen“, sagte er zur Übergabe der Wohnungen in Dußlingen. Kreisbau-Geschäftsführer Berthold Hartmann betrachtet es als „Selbstverständlichkeit, dass wir hier dem Landkreis unsere Unterstützung zu Teil werden lassen“. Er spricht von einem „wichtigen sozialen Auftrag“.

Wohnraum ist im Kreis Tübingen knapp. Wenn die Pflicht des Kreises, Flüchtlinge unterzubringen, nach deren Asylverfahren endet, müssen die Städte und Gemeinden sie unterbringen. Das ist nach durchschnittlich 18 Monaten der Fall. Zusätzlich zu den 276 von der Kreisbau und 14 vom Landkreis bereitgestellten Plätzen stellen Mössingen, Rottenburg, Ammerbuch, Starzach, Gomaringen und Kusterdingen dem Landkreis weitere 120 Plätze zur vorläufigen Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung.

Von anderen Wohnungsbauunternehmen kommen 100 Plätze. Die Kirchen bieten dem Landkreis Liegenschaften für die Unterbringung von 28 Personen an. 334 Plätze konnte der Kreis bislang von privaten Vermietern im gesamten Landkreis anmieten.

Derzeit hat der Landkreis 615 Flüchtlinge vorläufig untergebracht. Im Oktober wurden siebzig Asylsuchende neu aufgenommen. Die vorhandenen Kapazitäten sind mit 96 Prozent nahezu ausgeschöpft, so das Landratsamt. Für November sei damit zu rechnen, dass Unterkunft für 80 weitere Menschen gebraucht wird. Der Landkreis sei ständig auf der Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten.

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28.10.2014, 12:00 Uhr

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