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Verbraucherschutz

Kritik an Pflicht zu digitalen Stromzählern

Die Verbraucherzentralen machen Front gegen einen verpflichtenden Einbau digitaler Stromzähler in privaten Haushalten. Verbraucher sollten selber darüber entscheiden können, forderte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV).

18.11.2015
  • DPA

Berlin Für Industrie und gewerbliche Großverbraucher könne dies für die Energiewende nötig sein, nicht aber bei durchschnittlichen Haushalten. Solche Geräte "helfen weder beim Sparen von Energie noch im Portemonnaie". Sorgen bereitet laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands neben Extrakosten vor allem die Sicherheit der Daten und der Privatsphäre.

Die geplante schrittweise Einführung intelligenter Stromzähler soll Privathaushalte bis zu 100 EUR kosten. Deutschland muss nach EU-Vorgaben den Einbau digitaler Messsysteme vorantreiben, damit Verbraucher und Wirtschaft mehr Energie sparen oder Strom billiger bekommen. So sollen sich die anfänglichen Ausgaben für den Einbau der Geräte über die Zeit - wie bei Energiesparlampen oder effizienten Kühlschränken - für die Bürger rechnen.

Bis zu einer Grenze von 6000 Kilowattstunden Verbrauch sollen Netzbetreiber wie Stadtwerke entscheiden, ob sie neue Zähler und Digitaltechnik bei ihren Kunden verwenden oder nicht. Der VZBV kritisiert, hier hätten Verbraucher kein Mitspracherecht.

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18.11.2015, 12:00 Uhr

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