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Israel/Palästina

Kritik an Siedlungsplänen in Jerusalem

Israelische Baupläne im Nordosten Jerusalems sind auf Kritik gestoßen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte zu Beginn der Woche den Verkauf von rund 450 Wohnungen in den jüdischen Vierteln Ramat Schlomo und Ramot gebilligt.

20.11.2015
  • DPA

Jerusalem Die Palästinenser beanspruchen das 1967 von Israel eroberte Gebiet als Teil eines künftigen unabhängigen Staates.

"Die Pläne der israelischen Regierung, den Siedlungsbau in Ramat Schlomo weiter voranzutreiben, laufen den Bemühungen für eine friedliche Lösung des Konflikts im Nahen Osten zuwider", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. "Vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern in Jerusalem und im Westjordanland sollten alle Schritte unterlassen werden, die die Lage noch weiter verschärfen könnten." Ernsthafte Anstrengungen für eine Wiederaufnahme der Gespräche um die Zwei-Staaten-Lösung seien dringend notwendig.

Israel hatte die Baupläne in Ramat Schlomo bereits 2010 bei einem Besuch des US-Vizepräsidenten Joe Biden bekanntgegeben. Nach heftigen Spannungen wurde das Projekt vorübergehend eingefroren, dann aber wieder aufgenommen. Der Siedlungsausbau in den Palästinensergebieten gilt als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer Friedensregelung zwischen Israel und den Palästinensern.

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20.11.2015, 12:00 Uhr

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