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Kultusministerin will Realschulen deutlich stärken
Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Foto: Franziska Kraufman/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Kultusministerin will Realschulen deutlich stärken

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die Realschulen im Südwesten laut einem Zeitungsbericht deutlich stärken.

18.11.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. Wie «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen» (Samstag) unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage berichten, soll die Zahl sogenannter Poolstunden, mit denen die Schulen eigene Schwerpunkte setzen können, bis 2021 schrittweise mehr als verdoppelt werden - was letztlich auch insgesamt 618 zusätzliche Lehrerstellen bedeute. Ziel der Aufstockung sei eine Gleichstellung mit der Gemeinschaftsschule, heißt es dem Bericht zufolge in dem Papier, das Eisenmann am Dienstag dem Kabinett vorlegen wolle. 42 Millionen Euro sollen die Pläne im Jahr 2021 zusätzlich kosten. An den Zuschüssen für Realschulen in freier Trägerschaft solle sich nichts ändern, berichten die Zeitungen weiter.

Ein Sprecher des Kultusministeriums wollte den Bericht nicht kommentieren. Dass die Realschulen im kommenden Schuljahr 2017/18 insgesamt 257,5 zusätzliche Lehrerstellen bekommen sollen, war bereits bekannt.

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18.11.2016, 22:46 Uhr | geändert: 18.11.2016, 19:51 Uhr

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