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Stuttgart

Zeitungen: Ministerium plant neues Konzept zum Schulwechsel

Das Kultusministerium plant Veränderungen beim Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium.

08.11.2019

Von dpa/lsw

Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Stuttgart. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will die sogenannte Grundschulempfehlung nach bayerischem Vorbild gestalten. In Bayern müssen Eltern der weiterführenden Schule Unterlagen vorlegen, die über den Werdegang des Schülers Aufschluss geben. „Das ist im Interesse des Schülers. Das wollen wir auch“, sagte Eisenmann der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstag). Im Südwesten dürfen bislang ohne Zustimmung der Eltern keine Informationen an die weiterführende Schule gegeben werden, die über die Grundschulempfehlung hinausgehen.

Wie eine Sprecherin des Kultusministeriums am Freitag sagte, ist noch unklar, ab wann die neuen Regeln im Südwesten gelten sollen. Die Grundschulempfehlung ist die Empfehlung der Grundschule dazu, welche weiterführende Schulart für ein Kind nach der vierten Klasse geeignet ist. Die grün-rote Vorgängerregierung hatte entschieden, dass die Empfehlung seit dem Schuljahr 2012/2013 nicht mehr verbindlich ist. Die Eltern können sich also über sie hinwegsetzen und ihr Kind etwa auf ein Gymnasium schicken, obwohl es dafür keine Empfehlung hat.

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Erstellt:
8. November 2019, 15:51 Uhr
Aktualisiert:
8. November 2019, 14:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. November 2019, 14:40 Uhr

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