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Kunden aus der Region locken
Bettina Fuchs. Foto: City-Initiative
Handel

Kunden aus der Region locken

Das Weihnachtsgeschäft könnte für die Stuttgarter Händler kaum besser laufen. Bettina Fuchs, die Chefin der City-Initiative, erklärt, woran das liegt.

20.12.2016
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Wie zufrieden sind die Händler in der Innenstadt bislang mit dem Weihnachtsgeschäft?

Bettina Fuchs: Ich bin vorsichtig mit Rekorden, aber man kann im Vergleich von einem sehr guten Jahr sprechen. Die Stuttgarter Händler können sehr zufrieden sein. Zumal auch für die kommenden Tage noch sehr gute Umsätze zu erwarten sind.

Haben sich Ihre Erwartungen für die lange Shoppingnacht am vergangenen Samstag erfüllt?

Auf jeden Fall. Die Stadt war voll, es waren bis zu 250 000 Menschen in der City unterwegs. Das hat mir gezeigt, dass sich die Einkaufsnacht kurz vor Weihnachten allmählich etabliert. Wir haben damit vor drei Jahren angefangen, zunächst war die Resonanz nicht so groß. Das hat sich jetzt geändert. Viel mehr Händler haben ihre Läden geöffnet – und das Event auch entsprechend beworben. Wir hatten Radio-Spots, die großen Häuser haben Anzeigen geschaltet. Ich gehe daher davon aus, dass wir auch 2017 am Samstag vor Weihnachten wieder eine Shoppingnacht veranstalten.

Warum sind Extra-Aktionen wie die lange Einkaufsnacht für den Einzelhandel wichtig?

Damit ziehen wir andere Kunden als sonst in die Stadt. Gerade Menschen aus der Region schaffen es unter der Woche nicht nach Stuttgart. Bei der langen Einkaufsnacht können sie entspannt bis Mitternacht einkaufen und auf dem Weihnachtsmarkt noch einen Glühwein trinken.

Woran liegt es, dass die Menschen in diesem Jahr mehr kaufen?

Heiligabend ist in diesem Jahr später, was mehr Einkaufstage bedeutet, die Arbeitslosenquote ist niedrig, die Konsumlaune daher super. Außerdem habe ich den Eindruck, dass sich die Menschen nach diesem Jahr mit vielen Negativschlagzeilen ein besonders schönes Weihnachtsfest machen wollen.

Was steht auf den Einkaufslisten ganz oben?

Die Renner sind Schmuck, Spielwaren, Elektronik, Kosmetik und Parfümerie-Artikel. Auch Gutscheine und Geldgeschenke stehen hoch im Kurs, weshalb die Händler bis in den Januar hinein mit guten Geschäften rechnen können. Dominique Leibbrand

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20.12.2016, 06:00 Uhr

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