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"Wo Wort und Schrift ans Ende kommen"

Kunstprojekt erinnert an die 10.654 Toten von Grafeneck

„Wo Wort und Schrift ans Ende kommen“ war der Titel eines Kunstprojekts, mit dem der Arbeitskreis der Gedenkstätte Grafeneck 2003 an die 10.654 Menschen erinnerte, die 1939/40 von den Nazis in Grafeneck vergast wurden.

03.05.2011

Über 20 Künstlerinnen und Künstler und mehrere Schulklassen entwarfen Bilder, Plastiken und Installationen, die von der Gedenkstätte bis zum Schloss platziert wurden. Gerade die Schülerinnen und Schüler, berichtet Ausstellungsmacherin Angelika Janßen vom Arbeitskreis, hätten sich „emotional stark mit dem Thema auseinander gesetzt“.

Da war beispielsweise der vergängliche Beitrag der Klasse 9 der Hauptschule Gomadingen: 10.654 auf zartes Fließpapier gemalte Figuren. So lange sollen die Tücher, welche die Schüler/innen mit kleinen Gedichten ergänzten, entlang der alten Allee wehen, bis sie sich selbst auflösen.

Oder das Projekt der 13. Klasse des Münsinger Gymnasiums mit dem Titel „Vergehen“. Drei Installationen aus Salz, Ton und Papier, darunter ein Baum, an dem Papierblätter mit den Vornamen der Toten rascheln.

Kunstprojekt erinnert an die 10.654 Toten von Grafeneck
Kunstprojekt erinnert an die 10 654 Toten von Grafeneck

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03.05.2011, 12:00 Uhr

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