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Die Einheit im Gäu

Kurzfilm anlässlich des Eutinger Jubiläums porträtiert die Gemeinde

Vier Ortschaften, eine Einheit: Diese Botschaft soll der Kurzfilm „40 Jahre Gemeinde Eutingen im Gäu“ transportieren, der auf das Gemeindejubiläum in diesem Jahr hinweist.

02.06.2015
  • Alexandra Feinler

Eutingen. Ein großes Fest feiert die Gemeinde Eutingen anlässlich des Jubiläums am Samstag, 27. Juni, und Sonntag, 28. Juni, in der Eutinger Marktstraße. Die vier Orte Rohrdorf, Göttelfingen, Weitingen und Eutingen beteiligen sich am Programm und bewirten die Gäste. Ein Blick zurück in die Vergangenheit zeigt, dass diese Zusammengehörigkeit nicht selbstverständlich ist: Noch bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Gemeinde gab es vier verschiedene Zelte – für jeden Ort eines.

Im Zuge der Kommunalreform hatten sich 1971 zunächst Rohrdorf, Eutingen und Göttelfingen zusammengeschlossen. Weitingen orientierte sich damals in Richtung Rottenburg. Diese anfänglichen Schwierigkeiten werden im Film mit ernster Musik untermalt. Auch Eutingens Bürgermeister Armin Jöchle spricht im Interview davon: „Nachdem die Kreisreform aber 1973 schon deutlich gesagt hat, in welche Richtung es geht, ist dann Weitingen – vielleicht nicht ganz so freiwillig wie Rohrdorf und Göttelfingen – zu Eutingen gestoßen.“ Da es jedoch in erster Linie um die positiven Seiten der Gemeinde gehen soll, fügt der Bürgermeister hinzu: „Aber über die 40 Jahre, glaub’ ich, würd’ man das nicht als Fehler bezeichnen, sondern, dass sich alle mit der Gemeinde identifizieren.“

Die Filmemacher der Eutinger Medien-Agentur „Gäu-Media“ haben auf diese Aussage hin die vier Ortschaften besucht und Beispiele für die Identifikation aufgedeckt. Die Gesamtwehr Eutingen wird zuerst gezeigt. Sie hatte bereits im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Die einst selbstständigen Ortswehren von Eutingen, Göttelfingen und Rohrdorf hatten ab Oktober 1973 als Gesamtwehr kooperiert. Mit der Eingemeindung von Weitingen im Jahr 1975 war die Gesamtwehr dann komplett.

Anfangs war es nicht immer einfach, erinnern sich die Feuerwehrleute. Doch schnell wuchsen die Ortswehren zusammen und spätestens bei den Brandserien 1982/83 in Eutingen war ein Synergie-Effekt festzustellen. Eine Einheit bildet auch die Fluggemeinschaft Eutingen, die aus dem Flugsportverein Rottenburg-Horb und der Flugsportgruppe Hanns Klemm aus Böblingen besteht. Der Film zeigt, wie sich die beiden Fliegergruppen das Eutinger Fluggelände teilen. Für eine Gemeinde mit 5554 Einwohnern eine Besonderheit, denn ein Fluggelände ist bei dieser Größe eher selten.

Flugaufnahmen zeigen die Gemeinde von oben

Auch der Neue Bahnhof und erhaltene Bauten auf dem Gelände des Alten Bahnhofs zeigen, welche Bedeutung der früher selbstständige Ort Eutingen hatte. Vom Alten Bahnhof, der am 30. Mai 1874 eröffnet wurde, bestehen heute noch das Dienst- und das Beamten-Wohngebäude. Da das eigentliche Bahnhofsgebäude vorerst nur ein Provisorium war, verschwand es nach dem Bau des Neuen Bahnhofs. Dieser wurde am 8. Oktober 1933 eröffnet und ist bis heute noch Hauptverkehrsknotenpunkt in Richtung Stuttgart. Der neue Bahnhof liegt jedoch auf der Gemarkung Rohrdorf, womit im Film die Verbindung zum kleinsten Ort der Gemeinde geschlagen ist. In diesem zeigen Ortsvorsteher Rolf Walddörfer und einige Kicker der Spielgemeinschaft Rohrdorf-Eckenweiler, was ihren Ort ausmacht. Anschließend folgt der zweitkleinste Ort, Göttelfingen, für den der Musikverein Eintracht Göttelfingen und Ortsvorsteherin Diana Wally stellvertretend stehen.

Wie aktiv die Weitinger sind, zeigen zwei Arbeitsgruppen: Weitingens Ortsvorsteher Roland Raible geht noch mal auf die Geschichte ein und kommt zu dem Entschluss: „Das 40-Jahr-Fest soll noch ein bissle mehr zusammenschweißen und doch zu dem Nenner kommen ,Wir sind Eutingen‘.“ Mit Flugaufnahmen, die mit Unterstützung des Flugsportvereins Rottenburg-Horb gedreht wurden, geht der Film in den Abspann.

Hier gibt's den Film:

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Kurzfilm anlässlich des Eutinger Jubiläums porträtiert die Gemeinde
Kameramann Manfred Fiener bei den letzten Aufnahmen für den Film „40 Jahre Gemeinde Eutingen im Gäu“.Bild: fei

Beim Kurzfilm „40 Jahre Gemeinde Eutingen im Gäu“ handelt es sich um ein ehrenamtliches Projekt der Eutinger Medien-Agentur „Gäu Media“, bei dem sich viele Gemeindemitglieder eingebracht haben und das den Zusammenhalt der Gemeinde zeigen soll. „Wir wollen damit kein Geld verdienen, sondern einfach das besondere Jubiläum würdigen“, sagt Kameramann Manfred Fiener von „Gäu Media“.

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02.06.2015, 12:00 Uhr

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