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Stuttgart

LBBW hakt düsteres Kapitel SachsenLB ab

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert.

01.03.2018

Von dpa/lsw

Das Logo der Landesbank Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Hintergrund ist die weitgehende Befreiung von den Altlasten der SachsenLB, die die Stuttgarter vor zehn Jahren übernommen hatten. Unterm Strich verdiente die LBBW nun 419 Millionen Euro - und damit fast dreimal soviel wie die Commerzbank. Die Deutsche Bank wiederum hatte das dritte Jahr in Folge einen Verlust geschrieben.

Im Jahr 2016 hatte die Landesbank unterm Strich nur 11 Millionen Euro verdient, was an einer massiven Abschreibung auf den Firmenwert der SachsenLB gelegen hatte. Vor Steuern stieg der Gewinn von 142 Millionen auf 515 Millionen Euro. Im laufenden Jahr rechnet der Vorstand abermals mit einem Vorsteuergewinn in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe.

Die SachsenLB war wegen riskanter Geschäfte mit US-Hypothekenpapieren im Sommer 2007 in Schieflage geraten und später per Notverkauf an die LBBW gegangen. Im vergangenen Jahr überwies die Landesbank zum letzten Mal eine Garantieprovision in Höhe von 61 Millionen Euro für den Risikoschirm des Landes Baden-Württemberg. Die Zahlungen sind ab sofort hinfällig, weil die LBBW im Dezember praktisch alle verbliebenen problematischen Wertpapiere der SachsenLB abgestoßen hatte.

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Erstellt:
1. März 2018, 13:56 Uhr
Aktualisiert:
1. März 2018, 13:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. März 2018, 13:10 Uhr

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