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La soledad

Das preisgekrönte Drama erzählt aus dem Leben von zwei Frauen, die mit sich selbst allein sind und ihr Leben meistern

Das preisgekrönte Drama erzählt aus dem Leben von zwei Frauen, die mit sich selbst allein sind und ihr Leben meistern

LA SOLEDAD
Spanien

Regie: Jaime Rosales
Mit: Sonia Almarcha, Petra Martínez

- ab 0 Jahren

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23.11.2015

Es fängt an wie ein psychedelischer Witz – wenn man dem Soundtrack des Vorspanns glaubt. „Now let’s have some fun“, singt da eine Stimme wie ein verspieltes Seventies- Zitat. Dabei geht es um eine verdammt ernste Sache.

Genau 300 000 Dollar trennen Ben Campbell (cool und sensibel: Jim Sturgess) von einem Medizinstudium an der superangesehenen Universität Harvard. Sein Nebenjob bei einem Herrenausstatter bringt acht Dollar pro Stunde ein. Das macht grob geschätzt ein paar hundert Jahre Arbeit vor dem Studium. Da bemerkt der ein wenig undurchsichtige Mathe-Professor Mickey Rosa (Oscar-Preisträger Kevin Spacey) Bens außergewöhnliche analytische Fähigkeiten. Ben wäre ein fantastischer Neuzugang für eine ganz besondere Mathe-AG, Schwerpunkt: Blackjack.

An den Wochenenden räumt die Gruppe in den Casinos von Las Vegas ab. Mickey hat dafür ein perfektes System entwickelt. Der integre Ben sträubt sich sogar noch, als die schöne Jill (Kate Bosworth) ihm die Vorzüge der Casinos anpreist: „Weißt du, das Beste an Vegas ist, man kann einfach werden, wer man will.“

Das Geld als Mittel, um blitzschnell die Identität zu wechseln, sich in ungeahnten Rollen auszuprobieren, entdeckt Ben erst später. Er will einfach seine Studiengebühren einsammeln und dann wieder aussteigen. Als er in die Glitzerwelt von Las Vegas eintaucht, wird sein unspektakuläres College-Dasein auf einen Schlag ungeheuer beschleunigt. Ben wird der Macher, der Zocker des Teams.

Die Kamera von Russell Carpenter fängt diesen Taumel genau ein. Die wenigen Momente des Innehaltens wirken dagegen umso anrührender: einmal sieht man Ben und Jill an einem Panoramafenster hoch über den Lichtern des nächtlichen Las Vegas. Das wirkt so entrückt und zugleich so artifiziell, dass man zweifelt, ob diese Liebe in der Realität Bestand haben kann. Seine alten Kumpels glauben, Ben stünde unter Drogen. Außerdem gefällt es nicht jedem, wenn Kunden die Spielbank sprengen. dhe

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 07.08.2009, 12:00 Uhr

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