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Europarat

Lage in Ostukraine dramatisch

Mindestens fünf Millionen Menschen sind wegen des bewaffneten Konflikts in der Ost- ukraine in Not geraten. Sie bräuchten dringend mehr Hilfe, mahnt der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muiznieks.

04.11.2015
  • DPA

Straßburg Ob Wasserversorgung, Kliniken oder Schulen und Kindergärten: Viele Einrichtungen seien durch Beschuss schwer beschädigt. Allein in der Stadt Kramatorsk treffe dies auf 30 Schulen und 20 Kindergärten zu.

Seit Beginn des Konflikts prorussischer Separatisten mit ukrainischen Truppen im April 2014 sind mindestens 8000 Menschen gestorben. Mindestens 17 800 Menschen seien verletzt worden, schreibt Muiznieks in einem Bericht, der am Dienstag in Straßburg vorgestellt wurde. Seit September gilt ein Waffenstillstand, schwere Waffen wurden von der Front abgezogen. Muiznieks, der die Region bereits fünf Mal besucht hat, rief alle Konfliktparteien auf, nach einer friedlichen Lösung zu suchen.

Nach Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks Unicef haben in der Ostukraine 1,3 Millionen Menschen kaum oder kein sauberes Trinkwasser. Wasserpumpen funktionieren nicht, weil durch Beschuss der Strom ausgefallen ist. Dramatisch ist die Lage in Krankenhäusern, wo es an Medikamenten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Leiden fehlt. So sollen bereits mehr als 400 Menschen an Diabetes gestorben sein.

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04.11.2015, 12:00 Uhr

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