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Land will Ökobilanz von Filmproduktionen verbessern
Petra Olschowski (parteilos). Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Land will Ökobilanz von Filmproduktionen verbessern

Jede Menge Einwegverpackungen am Set, zudem intensiver Stromverbrauch durch Lampen oder Generatoren - das Land möchte die teils verheerende Ökobilanz von Film- und TV-Produktionen verbessern.

12.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. Untersuchungen belegten, dass die Umweltbelastungen bei entsprechend ökologisch nachhaltiger Produktionsweise fast halbiert werden können, teilte die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) am Mittwoch in Stuttgart mit.

Ein mit dem Südwestrundfunk (SWR) und einem Tübinger Unternehmen entwickelter CO2-Rechner kann helfen, die etwa durch Strom und Wärme, Mobilität und Hotelübernachtungen des Teams, Catering und Kulissenbau verursachte und eventuell leicht vermeidbaren Belastungen genau zu berechnen. Den Einsatz des Rechners bezuschusst die MFG zu 100 Prozent mit bis zu 5000 Euro.

Zudem wird es einen Leitfaden geben und kostenlose Workshops für Filmemacher. Bei einer «Tatort»-Produktion des SWR seien 42 Prozent der üblicherweise über 50 Tonnen an Emissionen eingespart worden, hieß es. Ziel müsse es sein, die Ökobilanz der vom Land geförderten Film- und Fernsehproduktionen nachhaltig zu verbessern, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.

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12.04.2017, 11:41 Uhr | geändert: 12.04.2017, 11:22 Uhr

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