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Stuttgart

Landesregierung: Geldkarte statt Bargeld für Flüchtlinge

Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen sollen ihr Taschengeld auf einer Geldkarte und nicht mehr in bar erhalten.

17.11.2015
  • dpa

Stuttgart. Das hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) in Stuttgart sagte und damit einen Bericht der «Südwest Presse» (Dienstag) bestätigte.

So entfalle der Anreiz, wegen Bargelds nach Deutschland zu fliehen, trotzdem könnten die Menschen ihren persönlichen Bedarf decken. Die Geldkarte setze einen Teil des von Bund und Ländern beschlossenen Asylpakets um, das in den Erstaufnahmeeinrichtungen Sachleistungen fordert. Die Lösung mit einer Geldkarte sei intelligent und modern, sagte Kretschmann.

Das Integrationsministerium müsse nun prüfen, wie sich die Karte rechtlich und verwaltungstechnisch einwandfrei umsetzen ließe. Fraglich sei etwa noch, ob ein Teil der Leistungen weiterhin in bar ausgezahlt werden müsse, weil die Karte vielleicht nicht überall akzeptiert werde. Ein Alleinstehender erhalte in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen derzeit monatlich 143 Euro.

Landesregierung: Geldkarte statt Bargeld für Flüchtlinge
Ein Asylbewerber hält in Tübingen eine EC-Karte in der Hand. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

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17.11.2015, 12:00 Uhr

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