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Stuttgart

Landesregierung stellt ersten Armutsbericht vor

Nach langem Warten will die Landesregierung heute den ersten Armuts- und Reichtumsbericht für Baden-Württemberg vorstellen.

23.11.2015
  • dpa

Stuttgart. Das rund 900 Seiten starke Dokument soll ein umfassendes Bild über die Verteilung von Einkommen und Wohlhaben im Südwesten liefern. Neben der wissenschaftlichen Analyse und den Beiträgen von beratenden Verbänden geht es vor allem um die Schlüsse, die die grün-rote Landesregierung aus dem Bericht zieht. Er war bereits für den Sommer angekündigt, wurde aber wieder verschoben - das hatte zu Kritik von Wohlfahrtsverbänden geführt.

«Jetzt geht es darum, Handlungen folgen zu lassen», forderte Eva-Maria Armbruster, Vorstandsvorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Der Bericht dürfe kein «Schubladenakt» bleiben. Dringenden Handlungsbedarf sieht sie wegen der Spreizung zwischen Arm und Reich, der Vererblichkeit von Armut und der Langzeitarbeitslosigkeit. Der Bericht sei dafür eine wichtige Grundlage, sagte Armbruster. «Es geht nicht um die Summe der Daten, sondern ihren Zusammenhang.»

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23.11.2015, 12:00 Uhr

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