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Landgericht Ulm bei Facebook mit Hakenkreuz verunglimpft
Das Gebäude des Amts- und Landgerichts in Ulm. Foto: Stefan Puchner/Archiv dpa/lsw
Ulm

Landgericht Ulm bei Facebook mit Hakenkreuz verunglimpft

Das Landgericht Ulm ist zur Zielscheibe einer Internet-Fälschung mit dem verbotenen Hakenkreuz-Symbol geworden.

27.01.2017
  • dpa/lsw

Ulm. Bei Facebook hätten bislang Unbekannte ein fingiertes Mitgliedskonto im Namen des Gerichts etabliert und dabei das NS-Symbol als Logo verwendet, erklärte Gerichtssprecher Wolfgang Tresenreiter am Freitag. «Wir bemühen uns bei Facebook, die Seite so schnell wie möglich abschalten zu lassen», sagte er.

Das Gericht habe die Polizei informiert. «Wir gehen von einer Straftat aus, denn bekanntlich ist die Verwendung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen verboten.» In Einträgen auf der Facebook-Seite wurde das Gericht grob beleidigt, zudem bedienten sich die unbekannten Verfasser nationalsozialistischer Propagandabegriffe. Unter anderem wurde gefordert, dass «wieder «Endlösungen» als abschreckendes Beispiel eingeführt werden».

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27.01.2017, 16:33 Uhr | geändert: 27.01.2017, 16:11 Uhr

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