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Neubrandenburg

Lebensgefährtin stirbt nach Folter: Angeklagter schweigt

Eine 32-jährige Frau, deren Leiche in Alt Rehse bei Neubrandenburg gefunden wurde, hat ein längeres Martyrium erdulden müssen.

25.01.2017
  • dpa/mv

Neubrandenburg. Das wurde am Mittwoch im Prozess gegen ihren ehemaligen Lebensgefährten am Landgericht Neubrandenburg deutlich.

Der 51-Jährige hatte gegenüber der Polizei von «Folter» gesprochen. Er habe die Frau nackt angebunden und mit einer Peitsche geschlagen. Vor Gericht wollte der Computerfachmann aber keine Angaben zu dem Vorfall vom Sommer 2016 machen. Ihm wird Freiheitsberaubung und Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen.

Der Angeklagte hatte die Frau, die aus Rheinland-Pfalz stammt, über das Internet kennengelernt, berichtete ein Polizeibeamter. Nachdem sie zu ihm gezogen war, habe er ihr vorgeworfen, dass der Bundesnachrichtendienst sie auf ihn angesetzt und sie ihn bestohlen habe. Nach den Misshandlungen sei sie gestorben, und er habe die Leiche auf eine Sackkarre gelegt, verpackt und ihm Haus behalten.

Der Fall war im August 2016 bekannt geworden, weil Nachbarn die Polizei wieder wegen Ruhestörung gerufen hatten. Polizisten fanden die stark verweste Leiche im Haus. Der Mann wurde im Ort als sonderbar betrachtet, das Opfer war im Internet durch eine Sat.1-Kuppelshow bekannt geworden. Der Prozess wird am 13. Februar fortgesetzt.

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25.01.2017, 06:02 Uhr | geändert: 25.01.2017, 14:41 Uhr

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