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Ulm/Neu Ulm

Legionellen kamen wohl aus Kraftwerk

Ein Blockheizkraftwerk mit den dazugehörigen Kühltürmen im Innenhof des Telekom-Gebäudes in der Olgastraße ist aller Wahrscheinlichkeit nach die Quelle für die Legionellen-Infektionen Anfang des Jahres in Ulm und Neu-Ulm.

04.02.2010
  • tol

Nachdem die SÜDWEST PRESSE den Legionellen-Herd am späten Mitwoch öffentlich gemacht hatte, äußerte sich am Donnerstag die „Strabag Property and Facility Services“, die die Immobilie in der Olgastraße als eine Art Generalhausmeister betreibt, aber nicht deren Eigner ist, zu den Vorwürfen.

Die betroffene Anlage habe sich bis zu ihrer Abschaltung im Januar 2010 im Testbetrieb befunden, sagt Strabag-Pressesprecherin Gabriele Renard. Das Blockheizkraftwerk samt der Kühltürme, in denen die Legionellen gefunden worden waren, sei im vergangenen Jahr neu eingebaut worden, bestätigte sie. Die Verantwortung für die Anlage liege demnach noch bei dem mit dem Einbau beaufragten Generalunternehmer.

Die Legionellen-Infektion in Ulm und Neu-Ulm hatte Anfang Januar fünf Todesopfer gefordert. 64 Menschen mussten wegen schwerer Lungenentzündungen in Krankenhäusern behandelt werden. Drei Patienten liegen nach wie vor in der Ulmer Uni-Klinik.

Mehr auf der Webseite der SÜDWEST PRESSE, Partnerzeitung des TAGBLATTs.


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