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Leipzig wertet Attacken als Kompliment
Doppelpack: Leipzigs Torjäger Timo Werner. Foto: Eibner
Spitzenreiter

Leipzig wertet Attacken als Kompliment

Mit der Münchner Direktheit hält sich der Aufsteiger nicht lange auf. Der nächste Gegner wartet: Schalke.

28.11.2016
  • dpa

Freiburg/Leipzig. Den verbalen Angriff aus München nimmt der neue Bayern-Kontrahent RB Leipzig ganz einfach als Kompliment. „Wenn eine Persönlichkeit wie Uli Hoeneß das über uns und unsere Mannschaft sagt, freuen wir uns darüber, dass man so wahrgenommen wird, dass man für Bayern eine kleine Konkurrenz sein kann“, sagte Doppel-Torschütze Timo Werner nach dem 4:1 des erstaunlichen Tabellenführers der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg. Damit hatten die Leipziger auch einen Uralt-Rekord der Münchner verbessert: Sieben nacheinander gewonnene Spiele als Aufsteiger, das hatten selbst die Bayern 1965 nicht geschafft. Ihre längste Serie waren damals sechs Siege.

Kein Wunder, dass Hoeneß den Emporkömmling aus dem Osten als „zweiten Feind“ neben dem BVB ins Visier nahm. Der Kern seiner Botschaft aber blieb: Der FC Bayern nimmt den unbezwungenen Spitzenreiter sportlich ernster denn je.

Pikant: Hoeneߑ Neffe Sebastian, 34 Jahre alter Sohn von Dieter Hoeneß, arbeitet als U-17-Trainer in Leipzig. RB-Coach Ralph Hasenhüttl spielte selbst beim FC Bayern und betont: „Ich weiß, dass Uli Hoeneß unsere Arbeit sehr schätzt.“ Der Österreicher Hasenhüttl schickte nur eine kleine Kampfansage an die Konkurrenz. „Wir wissen auch, dass wir nicht unschlagbar sind. Aber ich glaube, wenn jemand gegen uns gewinnen muss, muss er sehr viel sehr richtig machen.“ Am 21. Dezember kommt es in München zum Gipfeltreffen beider Teams. „Da werden wir uns nochmal speziell auf sie vorbereiten“, meinte Willi Orban. Der Abwehrchef sieht die Bayern-Attacke gelassen. „Dass wir nach zwölf Spielen jetzt Thema bei den ganz großen Vereinen sind, das ist schon eine Riesenwertschätzung. Das ist aber nicht unsere Thematik, wir konzentrieren uns auf das Sportliche.“ Also den nächsten Gegner: Schalke 04.

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28.11.2016, 06:00 Uhr

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