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Kommentar · Schienentage

Lernen loszulassen

Die Zukunft einer wichtigen Horber Institution ist in ernsthafter Gefahr. Den Horber Schienentagen droht weiter das Ende, weil es an Nachwuchs im Organisations-Team fehlt.

14.01.2015
  • Vincent Meissner

Schienentage-Chef Rudolf Barth will altersbedingt langsam aufhören. Doch nun kündigt mit Markus Robold einer seinen Rückzug an, der die Weichen in die Zukunft entscheidend stellen sollte und wollte – und kratzt damit noch mehr am Ansehen der Kult-Veranstaltung. Das ist traurig. Denn die Schienetage haben in der Vergangenheit immer wieder wichtige Impulse gesetzt.

Auf den ersten Blick scheint der Konflikt zwischen Robold und Barth auf persönlichen Animositäten zu beruhen. Der eine kann den anderen nicht so recht leiden – und andersrum. Genauer betrachtet ist es jedoch ein Konflikt der Generationen und ein Streit um die richtige Art der Entscheidungsfindung. Während der deutlich jüngere Markus Robold rasches und effizientes Arbeiten bevorzugt, legt Rudolf Barth viel Wert auf die gewissenhafte Abwägung von Entscheidungen.

Robold hatte sich in seiner Arbeit mehr Freiheiten gewünscht. Die bekam er nicht. Und deshalb zog er nun die Konsequenz. Die Schienentage sind gut beraten, wenn sie künftig Entscheidungen auf mehrere Schultern verteilen. Das hat Barth prinzipiell auch vor. Nun muss er lernen, auch loszulassen.

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14.01.2015, 12:00 Uhr

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