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Wünschewagen

Letzte Wünsche wagen

16.01.2017

Von KERSTIN VLCEK

Foto: dpa Foto: dpa

Ulm. Ein letztes Mal den Strand an der Ostsee entlangspazieren, das Stadion des Lieblingsfußballvereins besuchen oder das Alpenpanorama auf der Zugspitze genießen: Reisen, die seit Jahren geplant, aber nie in die Tat umgesetzt wurden. Oft sind letzte Wünsche bescheiden, für alte oder schwerkranke Menschen aber nur schwer zu realisieren. Es mangelt an der Transportmöglichkeit und der medizinischen Versorgung.

Aus diesem Grund hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) vor drei Jahren das bundesweite Projekt „Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ ins Leben gerufen. So sollen sich bald sterbende Menschen noch einen ihrer Träume erfüllen können. Kostenlos werden Schwerkranke in einem umgebauten Krankenwagen von Helfern an einen Ort ihrer Wahl gebracht. Eine Musikanlage, Licht- und Farbeffekte, eine Rundumverglasung für den Panoramablick sowie Platz für einen Angehörigen sollen die Fahrt so angenehm wie möglich machen. In sieben Bundesländern fahren die mit weißen Sternen verzierten Wagen bereits, darunter seit wenigen Tagen in Rheinland-Pfalz. Hessen und Mecklenburg-Vorpommern sollen heuer noch folgen, so der ASB.

Finanziert werden die „Wünschewagen“ von Spendern und Sponsoren. Mittlerweile hat sich die Initiative bis nach Südtirol herumgesprochen – einfach ein nachahmenswertes Projekt. Kerstin Vlcek

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Erstellt:
16. Januar 2017, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
16. Januar 2017, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2017, 06:00 Uhr

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