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FC Bayern

Lewandowskis Glücksgefühle

Der Münchner Stürmer wird Vater und bekommt wohl bald einen neuen Vertrag.

08.12.2016
  • MATTHIAS JEDELE

München. Umzingelt von gut zwei Dutzend Journalisten stand Robert Lewandowski mit einem breiten Grinsen in den Katakomben der Allianz-Arena. Die Frage nach seinem Gemütszustand erübrigte sich. Die Gründe dafür lagen auf der Hand. Der Top-Stürmer war mit seinem sensationellen Freistoßtreffer maßgeblich am 1:0-Erfolg seiner Bayern über Atlético Madrid, im letzten Gruppenspiel der Champions League, beteiligt.

Doch damit nicht genug. Beim Torjubel ließ sich der Pole etwas ganz besonderes einfallen und packte kurzerhand das Spielgerät unter das Trikot, steckte den Daumen in den Mund und verkündete so der ganzen Welt sein bevorstehendes Babyglück. „Ich wollte zeigen, dass meine Frau schwanger ist. Das Tor war für sie und für das Kind im Bauch“, betonte ein glücklicher Lewandowski. Seine Frau Anna sei im 5. Monat, „wir sind sehr zufrieden“. Die Teamkollegen wussten offenbar nichts vom bevorstehenden Babyglück. Weltmeister Mats Hummels meinte, er sei überrascht gewesen, so nahm der werdende Vater gleich erste Glückwünsche im Jubelkreis an.

Die Geburt seines ersten Kindes schien Lewandowski besonders zu motivieren. Schon am vergangenen Freitag zeigte der Ausnahmestürmer eine starke Leistung und trug sich beim 3:1-Erfolg in Mainz gleich doppelt in die Torschützenliste ein. Auch hier beförderte er einen Freistoß aus halblinker Position in den Winkel. „Seit zwei, drei Monaten habe ich das trainiert und ich freue mich sehr, dass es auch im Spiel klappt“, freute sich Lewandowski: „Der Sieg spielt eigentlich keine große Rolle, aber für unsere Mentalität und Psyche ist es wichtig.“

Ansteigende Formkurve

Dass die sportliche Zukunft des Polen wohl geklärt ist, trägt ebenfalls zur ansteigenden Formkurve und zur guten Laune des Polen bei. Seit Wochen arbeitet der FC Bayern daran, den bis 2019 laufenden Kontrakt um weitere zwei Jahre auszudehnen. „Es wird nicht mehr so lange dauern, bis unterschrieben wird“, verkündete Lewandowskis Berater Maik Barthel anfangs der Woche.

Bei soviel Lewandowski war das Heimspiel am Samstag gegen Wolfsburg und dem damit verbundenen Fernduell mit RB Leipzig um die Tabellenführung der Bundesliga und die Auslosung des Achtelfinales in der Champions League am kommenden Montag (12 Uhr) fast nebensächlich. Ohnehin sei der Gegner, obwohl der sogar FC Barcelona heißen könnte, den Bayern nicht so wichtig. „Wir nehmen, was wir kriegen.“ Auch wenn der FC Bayern in Gruppe D nur Zweiter geworden sei, „sehe ich uns in einer guten Position“, fügte Müller an. mj

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08.12.2016, 06:00 Uhr

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