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Kommentar · Fußball

Lichtblick Hoeneß

Für den deutschen Fußball ist es eine gute Nachricht, dass Uli Hoeneß höchstwahrscheinlich nach der Hälfte seiner Haftstrafe in das freie Leben entlassen wird. Der verurteilte Steuersünder hat die gerechte Strafe bekommen und abgesessen, seine Schuld eingestanden und die Fehler aufrichtig bereut.

04.11.2015
  • ARMIN GRASMUCK

Während der Haft hat er sich vorbildlich verhalten, seine Sozialprognose fällt positiv aus. Entsprechend der Gesetzeslage ist es konsequent und legitim, dass er früher freikommt.

Der einstige Präsident des FC Bayern wird keineswegs bevorzugt behandelt, er muss aber auch keinen Promi-Malus fürchten. Seine Mitstreiter aus dem Klub, den er als Spitzenkraft über 25 Jahre im Weltfußball etabliert hat, freuen sich darauf, wieder auf Hoeneß' fachkundige Worte und seinen leidenschaftlichen Einsatz bauen zu können.

Dagegen stehen dem Deutschen Fußball-Bund die schwersten Tage erst bevor. Wer bringt Licht in das unerträgliche Dunkel rund um das arg verblasste Sommermärchen des Jahres 2006? Wer hat die zweifellos unlauteren Geschäfte in diesem Zusammenhang zu verantworten? Und welche Konsequenzen sind die Verbandsoberen zu ziehen bereit? Es ist allerhöchste Zeit, dass Präsident Wolfgang Niersbach, sein Vorgänger Theo Zwanziger und auch Franz Beckenbauer alle Fakten auf den Tisch legen. Niersbach, der Verbandsoberste, sollte sein Amt ruhen lassen, bis die Vorwürfe gegen ihn bis ins Detail entkräftet sind.


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