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Tübingen

Linke fordern Moratorium

Tübingen. „Versöhnen statt graben.“ So lautete der Vorschlag von OB Boris Palmer für eine Friedenskonferenz zum Streitthema Stuttgart 21.

24.08.2010

Die Linken im Gemeinderat übertragen diesen Vorschlag nun auf die Tübinger Kommunalpolitik – und haben dabei die umstrittene Treppe von der Mühlstraße auf den Schulberg im Blick, deren Bau der Gemeinderat kürzlich mit einer Stimme Mehrheit beschlossen hat.

Sich fast wörtlich an Palmers Vorschlag für Stuttgart anlehnend fordern die hiesigen Linken nun ein viermonatiges Moratorium und eine „paritätisch mit Mühlstraßen-Treppen-Gegnern und -Befürwortern zu besetzende Konferenz, die zunächst unter Leitung zweier anerkannter Schlichter einen Fahrplan und Themen definieren soll.“

Und weiter: „Im Falle eines Konferenzerfolgs führt entweder das verabschiedete Papier selbst zu einer Befriedung der Situation oder das Ergebnis kann Basis für eine Bürgerbefragung sein.“ Ein ähnliches Vorgehen bietet sich nach Ansicht der Linken auch für das Nachverdichtungsprojekt am Brahmsweg, die geplante Aufgabe des Kidojo-Projekts und die Einsparungen im Kulturbereich an.

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24.08.2010, 12:00 Uhr

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