Der Tag in der Region

Live-Blog | Trotz 2G: Weihnachtseinkauf in Tübingen · Heli über der Stadt

20.12.2021

Von hz/loz

Über Tübingen kreist derzeit ein Polizeihubschrauber. Es geht um eine Personenfahndung, nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Bild. Ulrich Metz

Über Tübingen kreist derzeit ein Polizeihubschrauber. Es geht um eine Personenfahndung, nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Bild. Ulrich Metz

Fahndung der Polizei: Helikopter kreist weiterhin über Tübingen

22.12 Uhr: Ein Hubschrauber der Polizei kreist weiterhin über dem Tübinger Stadtgebiet. Wie Augenzeugen berichten, ist zudem noch immer ein größeres Aufgebot an Polizeibeamten im Süden der Stadt unterwegs - unter anderem in der Eisenhutstraße parken etwa zahlreiche Autos der Polizisten. Die Beamten suchen nach einem Häftling, der am Mittag einen Arzttermin im Lorettoviertel genutzt hatte, um zu türmen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Mithilfe.

Boris Palmer und Magdalena Ruoffner haben standesamtlich geheiratet

21.07 Uhr: Am vergangenen Samstag heirateten Boris Palmer und seine langjährige Lebensgefährtin Magdalena Ruoffner standesamtlich. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder und leben zusammen in Tübingen.

Tübingen: Geld für sieben Projekte zur Belebung

19.59 Uhr: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen (WIT) fördert sieben Projektideen zur Belebung der Tübinger Innenstadt und der Quartierszentren mit insgesamt 20.000 Euro. Es handelt sich um Projekte von Gewerbetreibenden zur Belebung der Haaggasse und des Platzes rund um die Jakobuskirche, einen Popup-Gemeinschaftsgarten des Vereins Kosmos im Quartier „Alter Güterbahnhof“, das Vorhaben „Unbeschwert Einkaufen in der Altstadt“ des Löwen-Ladens, einen Kiosk als Nachbarschaftstreff im Lorettoviertel, eingereicht vom Familienzentrum Elkiko, sowie Projekte von franzWERK und dem Werkstadthaus im Französischen Viertel beziehungsweise im Wennfelder Garten.

Eine vierköpfige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der städtischen Fachbereiche Planen, Entwickeln, Liegenschaften sowie Kunst und Kultur, des Handel- und Gewerbevereins (HGV) und der WIT hat unter 16 eingereichten Projektskizzen die Siegerprojekte ausgewählt. „Die Anzahl und die Vielfalt der eingereichten Ideen hat uns sehr gefreut“, sagt WIT-Geschäftsführer Thorsten Flink. Allerdings hätten nicht alle Anträge die Wettbewerbskriterien erfüllt. „Die geförderten Projekte machen das Angebot und den Nutzungsmix in den Zentren der Stadt vielfältiger, interessanter und attraktiver und bringen Menschen an zentrale Orte.“

Jedes Projekt erhält zwischen 1.200 und 3.800 Euro. Der Gemeinderat hatte das Geld im Rahmen des Haushaltsbeschlusses bereitgestellt. Die geförderten Projekte müssen spätestens Ende März 2022 beginnen oder sichtbar werden.

Corona-Demo sorgt für Polizeiaufgebot und Unruhe in der Tübinger Innenstadt

18.50 Uhr: Eine nicht angemeldete Demonstration gegen die Coronamaßnahmen und ihre Gegendemo sorgen derzeit erneut für Unruhe und einen größeren Polizeieinsatz in der Tübinger Innenstadt.

Wie unsere Reporterin vor Ort berichtet, sind alleine auf dem Platz vor der Tübinger Kelter gut 300 Demonstratinnen und Demonstranten zusammengekommen - aus dem Lager derer, die gegen die Coronamaßnahmen auf die Straße gehen, als auch aus dem Lager der Gegendemonstranten. Letztere skandieren „Stoppt den Rechtsruck in der BRD“, während es den eigentlichen Demonstranten um ein Zeichen für ihre Freiheit geht. Gelegentlich muss die Polizei eingreifen und einzelne Unruhestifter festsetzen. Sie versucht, die beiden Lager auch durch den Einsatz von Beamtinnen und Beamten auf Pferden voneinander zu trennen. Per Durchsage weist die Polizei darauf hin, dass beide Demonstrationen nicht angemeldet seien.

In der ganzen Innenstadt, wie hier im Marktplatz, haben sich Polizeibeamte postiert. Bild: Anna Maria Jaumann

In der ganzen Innenstadt, wie hier im Marktplatz, haben sich Polizeibeamte postiert. Bild: Anna Maria Jaumann

Fahndung nach flüchtigem Häftling in Tübingen dauert an

18.06 Uhr: Die Polizei fahndet nach einem 22-Jährigen, der am Montagmittag aus der Untersuchungshaft geflohen ist. Der Mann, bei dem es sich um einen polnischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland handelt, war unter dem dringenden Verdacht, mehrere Einbruchsdiebstähle begangen zu haben. Seit Mitte November war er in der Justizvollzugsanstalt Tübingen inhaftiert. Gegen 13.20 Uhr nutzte er, wie die Polizei mitteilt, während eines Arzttermins am Lorettoplatz eine günstige Gelegenheit und floh zu Fuß aus der Praxis. Die Polizei begann sofort mit der Suche nach dem Flüchtigen, zu der auch ein Polizeihubschrauber hinzugerufen wurde. Die Fahndung verlief bislang erfolglos.

Der Gesuchte ist 1,80 Meter groß und von kräftiger, sportlicher Figur. Er hat dunkelblonde, kurze Haare, grün-braune Augen und war mit einem grauen Pullover, blauen Jeans und schwarz-blauen Schuhen bekleidet. Der Flüchtige spricht schlecht Deutsch und ansonsten nur Polnisch oder Englisch. Wer Hinweise zum Aufenthalt des Gesuchten hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 07071/9728660 beim Tübinger Polizeirevier zu melden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

49 Neuinfektionen im Kreis Tübingen, 68 im Kreis Reutlingen

18.01 Uhr: Das Landesgesundheitsamt meldet neue Coronazahlen. Wir blicken auf die Region und das Land.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 46
  • Gesamtfälle: 16.814
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 221,5 (-6,5)
  • Todesfälle: 210 (+2)
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): 44 (24)*

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 68
  • Gesamtfälle: 26.828
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 269,6 (-12,5)
  • Todesfälle: 349 (+3)
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): 54 (7)*

Baden-Württemberg

  • Hospitalisierungsinzidenz: 4,6 (-0,06)
  • Corona-Patienten auf Intensivstationen: 594 (-19)
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 328,9 (-16,7)

* Zahlen vom Freitag

Weniger Züge von Dienstag an im Ammertal

17.35 Uhr: Die Ammertalbahn des Verkehrsbetriebs RAB verkehrt vom morgigen Dienstag an mit weniger Waggons. Wie die Pressestelle des Landratsamts mitteilte, können aufgrund einiger Coronafälle bei der Belegschaft der RAB nur kürzere Züge verkehren. Nur so könnten „komplette Zugausfälle vermieden werden“. Wie lange die in ihrer Wagenzahl reduzierten Züge verkehren, sei noch unklar.

Polizeiliche Fahndung im Französischen Viertel in Tübingen dauert an

16.26 Uhr: Wie Augenzeugen und Bewohner der südlichen Wohngebiete Tübingens der TAGBLATT-Redaktion bestätigen, ist die Polizei weiterhin mit zahlreichen Beamtinnen und Beamten vor Ort im Französischen Viertel. Am südlichen Ausgang der Bahnhofsunterführung führen Polizeibeamte Personenkontrollen durch, im Viertel selbst sind zahlreiche Beamte und auch Hundestaffeln der Polizei unterwegs. Augenzeugen berichten außerdem, dass auch Gebüsche und kleinere Garten- und Waldstücke mit Unterstützung von Polizeihunden durchsucht werden. Die Polizei gibt weiterhin an, dass es sich um eine laufende Personenfahndung handele und macht darüber hinaus zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben.

Gentges hält Expressverfahren gegen Demonstranten für möglich

15.56 Uhr: Sie kommen in Reutlingen zusammen, am Bodensee, in Freiburg und auch in Mannheim. Immer wieder. Teils sind es Tausende, die gegen die Corona-Politik demonstrieren. Und nicht immer endet das friedlich. Expressverfahren könnten da helfen, sagt die Justizministerin.

Messzug auf der Strecke von Ulm nach Wendlingen unterwegs

15.26 Uhr: Knapp ein Jahr vor dem geplanten Start der neuen Bahnstrecke Wendlingen-Ulm lässt die Deutsche Bahn einen ersten Zug über die gesamte Distanz fahren. Die Deutsche Presseagentur (DPA) berichtet.

Polizeihubschrauber über der Tübinger Süd- und Innenstadt

15.20 Uhr: Über Tübingen kreiste am Mittag und frühen Nachmittag ein Hubschrauber der Polizei. Die Pressestelle im Reutlinger Präsidium bestätigte auf TAGBLATT-Nachfrage: „Ja, das ist einer von uns.“ Bei dem Einsatz handelte es sich um eine Personenfahndung, nähere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Inzwischen sei der Hubschrauber wieder abbestellt und zu seinem Landeplatz zurückgekehrt. Nähere Infos zum Einsatz sollen im Lauf der Nachmittags folgen.

Freie Impftermine im Kreis Reutlingen

13.34 Uhr: An den Impfstützpunkten am Reutlinger Markplatz, an der Kreuzeiche, in der Metzinger Festkelter, im Gesundheitszentrum Hohenstein sowie in der Beutenlayhalle Münsingen sind noch Impftermine frei. Das teilt das Reutlinger Landratsamt mit. Angesichts der anstehenden Feiertage können die Termine für Kalenderwochen 51 und 52 von heute an gebucht werden. An Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr wird nicht geimpft. Dafür wird die Zahl der verfügbaren Impftermine in der Metzinger Festkelter sowie in Reutlingen an der Kreuzeiche erhöht, hinzukommen außerdem mobile Impfaktionen. Insgesamt plant der Landkreis bis zum Jahreswechsel mehr als 9000 Impfungen. Vorrätig sind die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.

Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden, können nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine zweite Impfstoffdosis ab vier Wochen nach der ersten Impfstoffdosis erhalten. Wer mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca geimpft wurde, kann seinen Impfschutz nach fünf Monaten durch eine Drittimpfung auffrischen lassen.

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Impfangebot sowie eine Übersicht der Impftermine stellt der Landkreis Reutlingen unter www.kreis-reutlingen.de/impfen zur Verfügung. Zudem kann man das Impftelefon unter 07121/4802188 anrufen (Montag bis Freitag, 10 bis 13, jedoch nicht am 24. Dezember und 31. Dezember.

Südwest-Einzelhandel fordert Aufhebung von 2G-Regel

11.51 Uhr: Der Einzelhandel im Südwesten fordert von der grün-schwarzen Landesregierung, die 2G-Regel für die Branche aufzuheben. Wirtschaftsbereiche, die keine Treiber der Corona-Pandemie seien, sollten von „ständigen Regelverschärfungen verschont bleiben“, teilte der Handelsverband Baden-Württemberg am Montag in Stuttgart mit.

LKA: Verwenden von gefälschten Impfpässen ist Straftat

11.24 Uhr: Wer einen gefälschten Impfausweis nutzt, begeht eine Straftat - darauf macht das Landeskriminalamt (LKA) in Stuttgart aufmerksam. Bis zu einem Jahr Gefängnis oder eine Geldstrafe sind nach Auskunft des LKA vom Montag in Stuttgart möglich. Da in den Apotheken täglich gefälschte Impfnachweise vorgelegt werden, um an ein digitales Zertifikat zu kommen, wollen das LKA und der Landesapothekerverband mit Plakaten, die an den Eingängen der Apotheken angebracht werden, abschrecken.

Ein sprachbewegtes Jahr zeigt Wirkung

10.14 Uhr: Von „boostern“, „Long Covid“ und „Piks“ bis zu „woke“ und „trans“: Die Duden-Redaktion hat in diesem Jahr mehr als 500 neue Wörter in den Online-Duden aufgenommen. Das war laut Chefredakteurin Kathrin Kunkel-Razum etwa ein Viertel mehr als in früheren Jahren: „2021 war ein sehr sprachbewegtes Jahr, in dem so viel über Sprache diskutiert wurde wie seit der Rechtschreibreform 1996 nicht mehr, erklärte sie.

 

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Moderna-Impfaktion am Dienstag in Tübingen

9.44 Uhr: Das Landratsamt Tübingen weist auf eine weitere Corona-Impfaktion hin: „Die Praxis Dr. Cordula Rieder in Tübingen (Eduard-Spranger-Straße 27/2) hat uns wieder eine Moderna-Impfaktion gemeldet: Diese findet morgen, Dienstag, 21. Dezember, von 18.30 bis 21 Uhr statt“, schreibt Behördensprecherin Martina Guizetti am Montagmorgen. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 07071/68168 sei aber erforderlich.

Führt Omikron in einen neuen Lockdown?

8.59 Uhr: Die offensichtlich hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Europa rasant aus. Um sie zu bremsen, verhängen Nachbarländer - unter amderem die Niederlande - jetzt neue Lockdowns: Geschäfte, Restaurants, Bars, Kinos, Museen und Theater müssen vorerst bis 14. Januar schließen, Schulen mindestens bis 9. Januar. Während der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach noch versichert, es werde in Deutschland vor Weihnachten keinen neuen Lockdown geben, malen die Experten ein düsteres Bild. Denn Omikron scheint so viel schneller ansteckend zu sein, dass durch rasantes exponentielles Wachstum der Fallzahlen die möglicherweise weniger schwer krankmachende Eigenschaft der Virusvariante gar nicht groß zum Tragen kommt. Sehr viele neue Fälle binnen kurzer Zeit bedeuten eben unterm Strich auch viele schwere Verläufe und damit schnell viele Covid-Patienten auf den ohnehin vollen Intensivstationen. Der neue Expertenrat der Bundesregierung fordert deshalb rasche Kontaktbeschränkungen, um den exponentiellen Anstieg der Neuinfektionen mit Omikron zu bremsen. hz

Umgang mit Covid-Toten für Bestatter eine Herausforderung

8.05 Uhr: Die hohe Zahl an Covid-Toten und der veränderte Umgang mit ihnen ist für Bestatter in Baden-Württemberg eine Herausforderung. Man erfahre seit Beginn der Pandemie wöchentlich von schlimmen menschlichen Schicksalen, sagte Ralf Homburger von der Landesinnung des Bestattungsgewerbes. Dabei bildeten die reinen Zahlen die persönliche Anspannung nicht ab, ergänzte der stellvertretende Landesinnungsmeister.

2021 war im Südwesten vor allem nass

7.33 Uhr: Viel Schnee im Winter, Hochwasser im Sommer, und nicht dauernd so schweißtreibende Temperaturen wie in den vergangenen Jahren. Auch mit Blick aufs Wetter war 2021 irgendwie anders, dürfte mancher meinen. Und da ist auch was dran, wie Experten mit Daten belegen.

Franziska Brauße aus Eningen ist unter den Sportlern des Jahres

7.01 Uhr: Alexander Zverev als erster Herrentennisprofi seit 30 Jahren, Weitspringerin und Seriengewinnerin Malaika Mihambo und die Weltrekordlerinnen des Bahnrad-Vierers mit Franziska Brauße aus Eningen unter Achalm sind Deutschlands „Sportler des Jahres“ 2021. Die Preisträger - allesamt Olympiasieger der Sommerspiele in Tokio - erhielten die Auszeichnungen am Sonntagabend bei der 75. Gala im Kurhaus von Baden-Baden.

Franziska Brauße holte mit dem Frauen-Bahnradvierer in Tokio Gold. Das Bild entstand beim Empfang der Olympiasiegerin in Eningen. Jetzt wurde Brauße auch noch zu einer Sportlerin des Jahres gekrönt. Bild: Thomas de Marco

Franziska Brauße holte mit dem Frauen-Bahnradvierer in Tokio Gold. Das Bild entstand beim Empfang der Olympiasiegerin in Eningen. Jetzt wurde Brauße auch noch zu einer Sportlerin des Jahres gekrönt. Bild: Thomas de Marco

Offline-Shopping in Tübingen

6.20 Uhr: Viel los war am Samstag in der Innenstadt. Trotz 2G-Kontrollen kaufen viele Tübingerinnen und Tübinger ihre Geschenke in den Altstadtläden. Insgesamt sind die Händler aber enttäuscht über die Umsätze im Weihnachtsgeschäft 2021.

Weihnachtseinkauf beim Rimpo: Die Vinyl-Schallplatte steht wieder auf so manchem Wunschzettel. Bild: Faden

Weihnachtseinkauf beim Rimpo: Die Vinyl-Schallplatte steht wieder auf so manchem Wunschzettel. Bild: Faden

Kinderimpfung war bei Syss

6.08 Uhr: „Tut es gleich weh?“, fragte der achtjährige Oskar die Rettungssanitäterin Josephine Effert. Sie verneinte lächelnd. „Das geht ganz schnell vorbei, du wirst es kaum spüren.“ Oskar ist eines von 636 Kindern, die am Samstag bei der Tübinger IT-Sicherheitsfirma Syss geimpft wurden. Auch sonst läuft im Land allmählich die Kampagne für die Immunisierung ab fünf Jahren an. Unklar ist, ob der Impfstoff reicht.

Inzidenzen sanken leicht

6 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Wie üblich erst mal ein Blick auf die Corona-Zahlen vom Wochenende:

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 47
  • Gesamtfälle: 16.768
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 228 (+0,4)
  • Todesfälle: 208 (0)
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): 44 (24)*

Kreis Reutlingen

  • Neuinfektionen: 43
  • Gesamtfälle: 26.760
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 282,1 (-8,7)
  • Todesfälle: 346 (0)
  • Patienten am Klinikum (davon intensiv): 44 (7)*

Baden-Württemberg

  • Hospitalisierungsinzidenz: 4,66 (0)
  • Corona-Patienten auf Intensivstationen: 613 (-3)
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 345,6 (+0,2)

* Zahlen vom Freitag

 

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Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

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Erstellt:
20.12.2021, 06:30 Uhr
Lesedauer: ca. 7min 34sec
zuletzt aktualisiert: 20.12.2021, 06:30 Uhr

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