Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Besucher staunen über saubere Tiere

Lorenz Frey zeigt beim Herbstfest auf dem Hof Frey in Dürrenmettstetten Schweine- und Rinderställe

Recht viele Besucher nutzten am Samstag die Gelegenheit, beim Herbstfest des Biolandhofs Frey in Dürrenmettstetten Einblicke in Tierhaltung und in die Vermarktung der hofeigenen Produkte zu bekommen. Landwirtschaftsmeister Lorenz Frey bot für Interessierte einen Rundgang zum Aussiedlerstall an und erklärte dabei, wie dort Rinder gehalten werden.

03.11.2015

Von Elke Huß

Dürrenmettstetten. Laufend frisch gebackenes Bauernbrot zusammen mit deftiger Schlachtplatte und den Erzeugnissen von eigenen Schweinen ließen sich die zahlreichen Gäste den ganzen Tag über schmecken. Der Hofladen war ebenfalls den ganzen Tag geöffnet.

Für Kinder war ein Basteltisch aufgebaut, wo die Jungen und Mädchen verschiedene Tiermasken ausmalen und ausschneiden oder sich auf der Strohhüpfburg vergnügen konnten. Auf dem Islandpferd „Kratla?, das Daniela Ziegler führte, durften die ganz Mutigen einen Ritt wagen.

Nachmittags fanden sich für den Rundgang zum rund zwei Kilometer entfernten Aussiedlerstall knapp 40 Interessierte vor dem Hofladen ein. Das sonnige Herbstwetter lud geradezu zum Spaziergang ein.

Rinder werden nach zwölf Jahren geschlachtet

Im Rinderstall, der 2003 ausgesiedelt wurde, befinden sich zurzeit 70 Rinder, darunter 30 Mutterkühe. „Jede Kuh kalbt bei uns einmal im Jahr?, erklärte Lorenz Frey. „Deckbulle ?Bruno? ist genetisch bedingt hornlos, somit kommen auch die meisten Kälber ohne Horn auf die Welt, was die Arbeit mit den Tieren auch für uns ungefährlicher macht?, machte Frey deutlich. Durchschnittlich werden die Rinder zwölf Jahre alt, bevor die Tiere geschlachtet werden. Dies verschaffe den Vorteil, dass man die Kuh kenne, erklärte Lorenz Frey. Weiterhin falle den Kühen das Kalben leichter und alles laufe ruhiger im Stall ab, erläutert der Landwirtschaftsmeister. Gefüttert werde mit Gras, Heu und Silage, wobei es dieses Jahr rund 20 Prozent Futtereinbußen durch den heißen Sommer gab. Begeistert waren die Besucher von dem vier Tage alten Kalb, das nach mehrmaligem „Muh?-Rufen der Mutter der Kuh auf die Weide folgte.

Von der Reinlichkeit der zirka 200 Mastschweine in dem 2014 fertiggestellten Stall, der „wie von der Natur geschaffen sei? überzeugten sich die Besucher anschließend. Aufgeteilt in mehrere Buchten, haben die Schweine ganzjährig die Möglichkeit, im Freien zu sein. „Gefüttert werden die Schweine mit hofeigenem Getreide und Wasser. Dieses können sich die Tiere an der automatischen Fütterungsanlage je nach Vorliebe selbst zusammenmischen?, erklärte Lorenz Frey, was für Erheiterung sorgte.

Vor allem die Kinder waren von den umtriebigen und neugierigen Schweinen angetan. „Wir kaufen unsere Ferkel von Biolandbetrieben aus der Umgebung. Für hochwertiges Fleisch sorgt eine gute Rasse?, erläuterte Frey weiter. Bio-Kontrollen gebe es auch ? angekündigte ebenso wie unangekündigte ?, erklärte der Landwirt. „Doch wir stehen hinter unserer Arbeit. Die Kontrolleure dürfen gerne kommen?, betonte Lorenz Frey.

Die Besucher, unter denen auch viele Stammkunden waren, fanden sich an diesem Tag bestätigt: „Hier wissen wir, dass wir gute Qualität kaufen können?, war am Samstag immer wieder zu hören. hus

Immer wieder ein begehrtes Ziel der Kinder: Auf der Hüpfburg konnten sich die Jungen und Mädchen beim Hoffest auf dem Dürrenmettstetter Hof Frey nach Herzenslust austoben.

Zum Artikel

Erstellt:
3. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
3. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 3. November 2015, 12:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen