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Kommentar Volkswagen

Lücke schließen

Kennen Sie Gett? Nicht? Eben. Volkswagen muss etwas tun. Die Beteiligung an dem Fahrdienstleister Gett ist hierzulande fast gänzlich unbekannt. Doch das Bestellen von Autos per Smartphone ist ein wichtiger Baustein im Mobilitätskonzept von morgen.

06.12.2016
  • THOMAS VEITINGER

Wolfsburg. Weltweit ist der Trend in Ballungsräumen zur Mobilität auf Abruf unübersehbar: Besitzen nein, Teilen ja. Die immer größer werdende Lücke in seinem Angebot muss VW schleunigst schließen.

Dass die Wolfsburger ihrer 13. Konzernmarke in Berlin ein trendiges Zuhause geben, ist beinahe die Voraussetzung für den Erfolg. Im piefigen Wolfsburg, wo Industrie, Gewerkschaft und Politik eine unheilvolle Phalanx bilden, wäre die neue Tochter Moia wohl nicht sehr innovativ. Dies dürfte VW vom Konkurrenten Daimler abgeschaut haben, der seine Mobilitätstochter Moovel (Car2Go) zumindest auf den Fildern und nicht im Neckartal zur Welt kommen ließen. Sollte dies schon ein Erfolg von Ex-Moovel-Chef Robert Henrich sein, den die Wolfsburgern den Untertürkheimern abspenstig gemacht haben? Übernahmen sollen den Erfolg von Moia garantieren, heißt es.

Allerdings ist VW zu optimistisch, wenn es bereits in neun Jahren einen „substanziellen Teil“ seines Umsatzes von Moia erwartet. Trendig sein bedeutet eben oft gerade nicht viel Geld zu verdienen.

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06.12.2016, 06:00 Uhr

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