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Verbraucherschutz

Luft verkauft

Regierungspräsidium warnt vor Betrügern in der Heizölbranche.

29.11.2016

Von ST

Ein Beamter der Eichverwaltung kontrolliert die Messanlage eines Tankwagens.Bild: Regierungspräsidium Tübingen

Einträglich sei das Geschäft der Betrüger, so das Regierungspräsidium Tübingen (RP) in einer Pressemitteilung. Statt wertvollen Heizöls verkaufen sie dem Kunden Luft: „Wir decken immer wieder Manipulationen der Messanlagen auf“, berichtet Falk Seidel, Fachbereichsleiter für Tankwagen und Tankstellen beim Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg des Tübinger Regierungspräsidiums. Seine Abteilung beanstandet 22 Prozent der überprüften Messanlagen für Benzin, Diesel und Heizöl.

Entsprechend groß sei die Aufgabe für den Verbraucherschutz, über das Thema aufzuklären, so das Regierungspräsidium weiter. Seidel hat einige Tipps, wie Kunden solchen Manipulationen und Betrügereien vorbeugen können.

„Zunächst sollte der Kunde den Tankvorgang an der Messanlage mitverfolgen“, so Seidel. Außerdem solle man immer darauf achten, dass eine geeichte Messanlage stets mit dem Stempel des zuständigen Eichamtes ausgestattet ist. Außerdem sollte der Zähler der Messanlage zu Beginn der Betankung auf Null stehen.

Im Schauglas der Anlage sollte während des Tankvorgangs immer Heizöl zu sehen sein. Für den Auslieferer sei ein sofortiges Notieren des Zählerstandes nach der Betankung Pflicht. Der Kunde sollte dann überprüfen, ob er mit dem auf dem Lieferschein genannten Zählerstand übereinstimmt. Bei Zweifeln und Problemen hilft das Eich- und Beschusswesen Baden Württemberg, Telefon 0711/40710.

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Erstellt:
29. November 2016, 19:26 Uhr
Aktualisiert:
29. November 2016, 19:26 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. November 2016, 19:26 Uhr

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