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Frankfurt

Lufthansa: Bei Piloten droht neuer Zoff

Bei den zuletzt im Verborgenen geführten Tarifverhandlungen für mehr als 5000 Lufthansa-Piloten droht neuer Zoff. Die Vereinigung Cockpit (VC) hat ein Gehaltsangebot der Geschäftsführung als deutlich zu niedrig abgelehnt, bestätigte ein Sprecher der Gewerkschaft eine Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

16.04.2016
  • DPA

Frankfurt. Danach hat Lufthansa den Flugzeugführern der Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings für einen Zeitraum von mehr als dreieinhalb Jahren seit dem Mai 2012 eine Einmalzahlung in Höhe eines Monatsgehalts angeboten, im Schnitt rund 12 000 EUR. Ab Juli dieses Jahres soll die Grundvergütung dann um 1,2 Prozent steigen, vom Januar 2018 an nochmals um 1,3 Prozent. Lufthansa hat diese Zahlen bestätigt.

Das Angebot würde für die Beschäftigten einen Reallohnverlust von 7 Prozent bedeuten, erklärte der VC-Sprecher. Angesichts des Rekordgewinns der Lufthansa müssten höhere lineare Erhöhungen drin sein. Laut "Spiegel" sind auch die Positionen zu den Frührenten der Piloten noch weit auseinander, so dass am Freitag bei einem Spitzengespräch nach einer Lösung gesucht werden müsse. Dafür hatten die Piloten in 13 Runden gestreikt.

Lufthansa betont, dass mit dem Angebot die bisherige Vorruhestandsregelung für Bestandsmitarbeiter fast unverändert bleibe.

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16.04.2016, 06:00 Uhr

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