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Ladylike: Messe für Frauen im Sparkassen Carré

Ladylike 2017: Zum zweiten Mal veranstaltete das Schwäbische Tagblatt seine Messe für Frauen im Tübinger Sparkassen Carré

© Video: Schweizer 02:35 min

Zweite Ladylike-Messe im Sparkassen Carré

Make-up für immer und Eis für den Moment

Bummeln und quatschen, probieren, schnabulieren und kaufen: Die zweite Auflage der Frauenmesse war wieder gut besucht.

03.04.2017
  • Kathrin Kammerer

Vom Edelkleid bis zum dauerhaften Lidstrich, vom Staubsauger bis zum Glitzerarmreif: Auf der „Ladylike“-Messe des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs fanden am Samstag rund 3000 – zumeist weibliche – Gäste im Tübinger Sparkassen Carré manches von dem, was Frauen mögen. Viele Aussteller hatten bei der Messepremiere im Vorjahr für die zweite Auflage gleich wieder gebucht, so „Ladylike“-Organisatorin Eva-Maria Schneider. „Und zusätzlich haben wir die Bandbreite des Angebots noch erweitert.“

Secondhand-Geschäft läuft gut

Neu in diesem Jahr: der Fashion Markt. Gaby und Sandra Gscheidle aus Pfrondorf haben dutzende Schuhe, Hosen, Jacken und Oberteile auf zwei Tischen und einem Kleiderständer verteilt. „Und das ist nur noch die Hälfte“, sagt Mutter Gaby. Das Geschäft mit der Secondhand-Kleidung läuft gut. „Wir haben kräftig die Schränke ausgemistet“, erzählt Tochter Sandra und fügt lachend hinzu: „Die meisten Klamotten sind aber tatsächlich von der Mama.“

Inmitten der Secondhand-Stände verkaufen auch Renate Knödler und Annemarie Luttenberger-Haug Klamotten und Schmuck – allerdings aus erster Hand. Luttenberger-Haug will ihre Boutique in Pfäffingen ein bisschen bekannter machen. „Leider denken viele, dass wir auch Secondhand anbieten“, erzählt ihre Freundin Knödler, die heute beim Verkauf hilft. Die beiden hoffen auf einen langfristigen Werbeerfolg, der sich nach der „Ladylike“ bemerkbar machen soll.

Bereits zwei Stunden vor Messeschluss baut Marina Lombardi ihren Stand ab. „Wir sind ausverkauft, klasse Messe“, freut sich die Kosmetikerin aus Dettenhausen. Miriam Euper hat gerade Lombardis „3D-Mascara“ probiert und – fasziniert von dem vollen, dunklen Wimpernkranz als Ergebnis – gleich die letzte Schachtel gekauft. Kosmetik ist ein großes Thema am Messetag: Frauen können beispielsweise ihren Hauttyp testen lassen und daneben gleich die dazu passenden Cremes ausprobieren.

Auf besonders großes Interesse stoßen die Stände, die permanentes Make-up anbieten. Beatrix Esser ist Inhaberin eines solchen Studios in Rottenburg. „Vom Lidstrich und den Augenbrauen, über den Wimpernkranz, bis hin zur Lippenkontur und dem Brustwarzenvorhof“ lasse sich alles nachbessern und langfristig pigmentieren. Marina Di Maio ist eine der Messebesucherinnen, die an Essers Stand ansteht. Vor einem Jahr hat sie sich einen permanenten Lidstrich machen lassen, der wird nun nachgebessert. „Ich kann’s jeder Frau nur empfehlen“, sagt sie.

Naschkatzen gut versorgt

Allerlei Schmuck gibt’s an diesem Messetag: Armbänder aus Costa Rica, Magnetschmuck fürs körperliche Wohlbefinden, bunte Ketten und Ohrringe aus echtem Silber. Direkt neben den Ohrringen wird Zartbitter-Schokolade für die Naschkatzen angeboten. Und nochmal einen Stand weiter klärt Martina Ueberschaar über die Sicherheitsstandards in Privathäusern auf. Die Sicherheitsberaterin weiß, dass Frauen oft mehr Angst vor Einbrüchen haben und deshalb die treibende Kraft in der Familie sind, wenn’s um Alarmanlagen und ähnliches geht: „Deswegen ist die Frauenmesse doch der perfekte Ort für dieses Thema.“

Daniela Eberle hilft den Messebesucherinnen, ihre richtige BH-Größe festzustellen. Nur wenige Frauen tragen den passenden BH, wie sie erklärt: „Die meisten suchen eine zu große Unterbrustweite, dafür aber einen zu kleinen Cup aus.“ Außerdem gibt es Handtücher und Bettwäsche, Fitnessgeräte und Staubsauger. Feinschmecker liebäugeln mit angebotenen Likören und Weinen.

Im Vortragsraum des Carrés konnten sich die Messebesucherinnen den ganzen Tag lang über Entschlackung, Haarentfernung, Stilberatung, Selbstverteidigung und Rückentraining informieren. Cheerleader, Zumbatänzer und der TTC Rot-Gold Tübingen unterhielten die Gäste mit Tanzeinlagen.

Wer es süß mag, ging zum Eisstand, wer es deftig vorzog, griff zum Burger. Und mancher Mann ließ seine Frau ziemlich schnell alleine durch die Standreihen ziehen und gönnte sich bei warmen Frühlingstemperaturen ein kühles Bier.

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03.04.2017, 01:00 Uhr

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