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Mosbach

Mann muss wegen Brandstiftung dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Wegen schwerer Brandstiftung ist ein 26 Jahre alter Mann in Mosbach zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

05.03.2018

Von dpa/lsw

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv dpa/lsw

Mosbach. Das Landgericht Mosbach sah es am Montag als erwiesen an, dass er im Oktober 2017 in einem Vereinsheim in Aglasterhausen (Neckar-Odenwald-Kreis) Feuer gelegt hat.

Als Mitglied des Sportvereins hatte der Mann Zutritt zu den Vereinsräumen. Als der Brand ausbrach, befanden sich in dem Haus neun Bewohner. Der Angeklagte sei dann zur Freiwilligen Feuerwehr gefahren und habe sich als Mitglied der Wehr an dem Löscheinsatz beteiligt. Die Bewohner konnten sich selbst retten, erlitten aber leichte Rauchvergiftungen. Es entstand ein Schaden von mindestens 150 000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit besonders schwerer Brandstiftung gefordert. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren zur Bewährung beantragt. Der Angeklagte blieb am Montag in Untersuchungshaft, in der er sich seit November befindet. Sowohl er als auch der Vertreter der Staatsanwaltschaft haben nun eine Woche Zeit, um eventuell Rechtsmittel einzulegen.

Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: Uli Deck/Archiv dpa/lsw

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Erstellt:
5. März 2018, 07:10 Uhr
Aktualisiert:
5. März 2018, 17:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 5. März 2018, 17:50 Uhr

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