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28-Jähriger in U-Haft

Mann soll in zwölf Büros und Geschäfte eingedrungen sein

Die Polizei hat einen 28-Jährigen festgenommen, der für mehrere Einbrüche in der Tübinger Südstadt verantwortlich sein soll. Die Ermittler vermuten, dass auch die Blitzeinbrüche in der Innenstadt auf sein Konto gehen.

04.12.2014
  • job

Tübingen. Seit April diesen Jahres hatten sich in der Tübinger Südstadt die Einbrüche in Büros, Firmen und Gaststätten gehäuft. Betroffen waren beispielsweise ein Copyshop, Räume der Volkshochschule und die Wohnsitzlosenhilfe. Nun geht die Polizei davon aus, den Einbrecher geschnappt zu haben: Wie sie erst jetzt mitteilte, verhaftete sie bereits am 21. November einen 28-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Seither sitzt er in Untersuchungshaft.

Nach den Ermittlungen des Polizeipostens Tübingen-Südstadt soll der arbeitslose Mann seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Frühjahr 2014 bei Bekannten gewohnt haben. Nach dem Ende einer sechsmonatigen Haftstrafe soll er seinen Lebensunterhalt mit der Beute aus den Einbrüchen finanziert haben, bei denen erheblicher Sachschaden entstand.

Der 28-Jährige ist wegen verschiedener Delikte mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Diebstahls und Raubs. Die Polizei geht davon aus, ihm mindestens zwölf Einbrüche nachweisen zu können. In einem Fall wurde der unmaskierte Mann von einer Überwachungskamera aufgenommen, außerdem sicherten die Beamten Fingerabdrücke und Fußspuren. Der Verdächtige schweigt zu den Vorwürfen.

Bei seiner Festnahme fanden die Ermittler diverse Schmuckstücke bei dem Verdächtigen. Sie stammen aus einer Serie von so genannten Blitzeinbrüchen in der Tübinger Innenstadt. In der Zeit zwischen dem 5. und 19. November waren bei fünf Geschäften die Schaufensterscheiben eingeworfen worden – entweder mit Steinen oder Gully-Deckeln. Anschließend griff der Dieb durch das Loch und klaute Schmuck aus den Auslagen. Der Gesamtwert der Beute liegt nach Polizeiangaben bei rund 20.000 Euro.

In einem Fall war der Täter beobachtet worden: Als ihn eine Zeugin ansprach, ließ er sich davon nicht stören und floh erst, als er den Schmuck eingesteckt hatte. Die Ermittler prüfen nun, ob der 28-Jährige auch für diese Einbrüche in Frage kommt. An wen er die Beute verkauft haben könnte, weiß die Polizei noch nicht.

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04.12.2014, 12:00 Uhr

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