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Mannheimer Klinik nach Hygieneskandal weiter in roten Zahlen
Eingangsbereich der Mannheimer Uniklinik. Foto: Uwe Anspach/Archiv dpa/lsw
Mannheim

Mannheimer Klinik nach Hygieneskandal weiter in roten Zahlen

Die Affäre um verunreinigtes Operationsbesteck ist für das Mannheimer Uniklinikum weitgehend ausgestanden; allerdings bleibt das Krankenhaus in den roten Zahlen.

04.12.2016
  • dpa/lsw

Mannheim. Zum Jahresende rechne man mit einem Minus von etwa 15 Millionen Euro, sagte ein Sprecher. Nach einem Verlust von 40 Millionen Euro im vergangenen Jahr zeige dies aber, dass das Klinikum finanziell auf einem guten Weg sei. Es bleibt demnach weiterhin bei dem Ziel, bis 2020 wieder eine schwarze Null zu schreiben. Die Fallzahlen hätten sich komplett erholt und lägen mit rund 40 500 zwischen Januar und Oktober dieses Jahres nun sogar etwas höher als vor dem Skandal im Jahr 2014.

Publik gewordene Mängel bei der Reinigung von OP-Besteck hatten das Klinikum im Herbst 2014 in die Schlagzeilen gebracht und Patientenschwund, rote Zahlen und einen finanziellen Engpass verursacht. Die sogenannte Sterilgutaufbereitung wurde nach Darstellung des Klinikums neu aufgestellt, dafür wurden rund 15 Millionen Euro investiert. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft richtet sich gegen sechs Beschuldigte und ist nach Angaben eines Behördensprechers noch nicht abgeschlossen.

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04.12.2016, 13:29 Uhr | geändert: 04.12.2016, 10:41 Uhr

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