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Mannheimer Uniklinik noch mit deutlichem Minus
Ein Patient wird in einem Operationssaal behandelt. Foto: Uwe Anspach/Archiv dpa/lsw
Mannheim

Mannheimer Uniklinik noch mit deutlichem Minus

Die Affäre um verunreinigtes Operationsbesteck ist für das Mannheimer Uniklinikum weitgehend ausgestanden; allerdings bleibt das Krankenhaus in den roten Zahlen.

03.12.2016
  • dpa/lsw

Mannheim. Zum Jahresende rechne man mit einem Minus von etwa 15 Millionen Euro, sagte ein Sprecher. Nach einem Verlust von 40 Millionen Euro im vergangenen Jahr zeige dies aber, dass das Klinikum finanziell auf einem guten Weg sei. Es bleibt den Angaben zufolge weiterhin bei dem Ziel, bis 2020 wieder eine schwarze Null zu schreiben. Die Fallzahlen hätten sich komplett erholt und lägen mit rund 40 500 zwischen Januar und Oktober des laufenden Jahres nun sogar etwas höher als vor dem Skandal im Jahr 2014.

Publik gewordene Mängel bei der Reinigung von OP-Besteck hatten das Klinikum im Herbst 2014 in die Schlagzeilen gebracht und für Patientenschwund, rote Zahlen und einen finanziellen Engpass gesorgt. Die sogenannte Sterilgutaufbereitung wurde neu aufgestellt, dafür wurden rund 15 Millionen Euro investiert. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Skandal richtet sich gegen sechs Beschuldigte und ist nach Angaben eines Behördensprechers noch nicht abgeschlossen.

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03.12.2016, 08:53 Uhr | geändert: 03.12.2016, 08:21 Uhr

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