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Hübsch boshaft

Mark Twain über seinen Kollegen Shakespeare

Auch wenn er die Forschungsergebnisse in Sachen Shakespeare der vergangenen 107 Jahre nicht kennen konnte, ist Mark Twains scharfzüngig und über weite Strecken durchaus boshaftes 1909 erschienenes Traktat "Ist Shakespeare tot?" immer noch eine wunderbare Lektüre.

22.04.2016
  • HELMUT PUSCH

Deshalb hat sie der Piper-Verlag in der Übersetzung Nikolaus Hansens jetzt auch wieder aufgelegt (128 Seiten, 14 Euro).

Wobei sich die Boshaftigkeit des Humoristen gegen jene richtet, die in der Diskussion, ob Shakespeare überhaupt der Urheber seiner Dramen gewesen sein kann, in Ermangelung fester Fakten Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten zur Tatsache erhoben.

Wer Twain kennt, weiß, dass er es liebt, vermeintlich hemdsärmelig durch die Augen eines praktisch veranlagten Yankees auf die Welt zu schauen. Und was soll das denn für ein berühmter Dichter gewesen sein, der keine Briefe schrieb und an den sich schon wenige Jahre nach seinem Tod keiner mehr in seinem Geburts- und Sterbeort erinnert? Also in seinem Fall, stoße man in Hannibal - dort wurde Twain 1835 als Samuel Langhorne Clemens geboren - überall auf den Namen Twain, kenne jeder eine Geschichte über ihn. . . Wie gesagt: ein echter Twain.

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22.04.2016, 06:00 Uhr

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