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Kommentar Taxi-Branche

Marktöffnung ist richtig

Die Taxi-Branche macht es einem nicht leicht, eine Lanze für sie zu brechen. Zwar verrichten die allermeisten Fahrer ihren Dienst zuverlässig und freundlich und manche erkennen sogar, ob der Fahrgast ein Gespräch führen möchte oder lieber nicht.

22.02.2019

Von GUIDO BOHSEM

Ulm/Berlin. Jedoch kann sich der regelmäßige Taxikunde dem Eindruck nicht entziehen, dass der bessere Service, die technische Aufrüstung, der geschmeidigere Umgang mit dem Kunden sich vor allem in den letzten vier, fünf Jahren vollzogen hat. Aus einem einfachen Grund: Die Branche will verhindern, dass die Ubers dieser Welt in den deutschen Markt eindringen und eine ernsthafte Konkurrenz für das herkömmliche Taxigewerbe organisieren.

Wenn schon die drohende Konkurrenz zu solchen Verbesserungen geführt hat, kann man schwer etwas gegen die Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorbringen, diesen Wettbewerb zu organisieren und den Shuttle-Diensten mehr Freiheiten einzuräumen. Das geschieht, wohlgemerkt, auf niedrigem Niveau. Ein radikaler Marktansatz sähe anders aus. Doch die Taxibranche muss sich weiter verändern, sonst wird sie vom Druck des Neuen weggefegt.

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Erstellt:
22. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2019, 06:00 Uhr

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