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Heidelberg

Marodes Stromkabel führt zu gefährlichen Kurzschlüssen und Lichtbögen

Helle Lichtblitze haben eine Passantin in Heidelberg auf ein abgerissenes Stromkabel am Dach eines Mehrfamilienhauses aufmerksam werden lassen.

07.11.2015

Von dpa

Heidelberg. Funken flogen dabei laut Polizeiangaben vom Samstag mehrere Meter weit in alle Richtungen, fielen auf die Straße und drohten Brände auszulösen.

Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab und brachte Bewohner in Sicherheit. Durch einsetzenden Regen kam es am Freitagabend zu Kurzschlüssen und Lichtbögen. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke schaltete die Oberleitungen ab. Dadurch blieben einige Haushalte im Stadtteil Rohrbach zeitweise ohne Strom. Das gerissene Kabel sei marode gewesen, teilte die Polizei mit.

Um einen Stromschlag zu bekommen, muss ein Mensch eine Stromleitung nicht direkt berühren. Es reicht ein sogenannter Lichtbogen aus, um sich lebensgefährliche oder sogar tödliche Verletzungen zuzuziehen. Ein Lichtbogen entsteht, wenn Elektronen in der Luft den Strom weiterleiten, so dass ein geschlossener Stromkreis entsteht.

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Erstellt:
7. November 2015, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
7. November 2015, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. November 2015, 12:00 Uhr

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