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Tübingen/Dresden

Marsch der Neonazis verhindert

Tübingen/Dresden. Ohne Zwischenfälle verliefen Hin- und Rückfahrt eines Busses, mit dem zirka fünfzig Tübinger und Reutlinger Nazi-Gegner am Samstag nach Dresden fuhren, um gegen den geplanten Aufmarsch von Neonazis zu protestieren.

14.02.2010

Zu der Fahrt hatten unter anderem der DGB-Arbeitskreis, die VVN-BdA, die Linke und die Reutlinger Zelle aufgerufen. Der Bus fuhr im Konvoi mit weiteren aus Baden-Württemberg. Nach Schätzungen der Organisatoren blockierten zirka 12.000 Menschen Straßen und Plätze rund um den Bahnhof in der Dresdener Neustadt, wo sich Rechtsextreme versammelt hatten.

„Erstmals ist es gelungen, den Marsch wirklich zu verhindern. Das hat ein wichtiges Zeichen gesetzt“, findet die Tübinger Linken-Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel. Der Samstag in Dresden sei „eiskalt, aber erfolgreich“ gewesen – und beeindruckend schon allein, dass 200 Busse aus ganz Deutschland und den Nachbarregionen in die sächsische Hauptstadt kamen.

Hänsel selbst stand auf dem Albertplatz, wo sich 5.000 Gegendemonstranten versammelt hatten. Die Blockade als Mittel des zivilen Ungehorsams sei eine legitime Form des Widerstands – bedauerlich indes die scharfe Trennlinie zum eher bürgerlichen Protest mit einer Menschenkette in der Dresdner Altstadt.

ran

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14.02.2010, 12:00 Uhr

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