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Stuttgart

Martin: Umgang mit Freiburger Fall Mitgrund für AfD-Austritt

Die Abgeordnete Claudia Martin hat den Umgang der AfD mit dem Mordfall von Freiburg als einen Grund für ihren Austritt aus der Partei genannt.

20.12.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Ich fand es schlicht unterirdisch, wie die AfD aus dem entsetzlichen Tod der Freiburger Studentin Profit geschlagen hat für ihre politischen Ziele», sagte sie den «Stuttgarter Nachrichten» und der «Stuttgarter Zeitung» (Dienstag). «Ich möchte aber nicht, dass wir beginnen, jedes durch einen Flüchtling begangene Verbrechen auf alle Flüchtlinge zu übertragen.» Im Fall von Freiburg wird ein Flüchtling aus Afghanistan beschuldigt, eine Studentin vergewaltigt und ermordet zu haben.

Die AfD-Politikerin Alice Weidel etwa hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Befürworterin einer liberalen Flüchtlingspolitik mitverantwortlich für Verbrechen von Flüchtlingen gemacht. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen bezeichnete «Hunderttausende junger Männer aus patriarchalisch-islamischen Kulturkreisen» als Risikofaktor.

Martin hatte ihren Austritt aus Fraktion und Partei bereits zuvor mit einem Rechtsruck in der AfD begründet.

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20.12.2016, 08:28 Uhr | geändert: 20.12.2016, 08:21 Uhr

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