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Dettenhäuser Spross

Matthias Groß will Bürgermeister werden

„Jetzt kann’s losgehen“: Bestens erholt und gestärkt von einem „ganz außergewöhnlichen Urlaub“ hat Matthias Groß, der Fraktionssprecher der ULD im Dettenhäuser Gemeinderat, gestern offiziell erklärt, dass er Nachfolger von Bürgermeister Hans-Joachim Raich werden will.

28.09.2010
  • mm

Dettenhausen. Seine Bewerbungsunterlagen für die Wahl des Bürgermeisters hat Matthias Groß schon am 24. Juli auf dem Rathaus abgegeben. Er war der erste Kandidat, der sich meldete. Mochte sein Name auch in Insider-Gesprächen im Blick auf die Wahl schon mal genannt werden (wir berichteten) – der 49-jährige ULD-Gemeinderat wollte seine Kandidatur zunächst noch nicht bekannt machen. In den Sommerferien nämlich, erklärte er jetzt, waren er und seine Familie „von der Bildfläche verschwunden“. Statt in Dettenhausen war Groß in Ecuador, wo sein Bruder lebt.

Matthias Karl Groß, gelernter Verwaltungswissenschaftler mit Diplom und seit 1994 im Gemeinderat, ist in Dettenhausen geboren und dort zusammen mit Bruder und Schwester aufgewachsen. Als Sohn des damals überall im Ort bekannten Schulrektors, Dorfchronisten, Mundart-Lyrikers, Vereins-Aktivisten und Wanderführers Otto Groß (gestorben 1987) lernte er schon daheim alle Dettenhäuser Themen, Anekdoten und Personen kennen, mit denen er es dann in ernsterer Form als Gemeinderat wieder zu tun bekam.

„Motiviert durch meine starke Verbundenheit mit der Gemeinde Dettenhausen“, teilte Groß gestern in einer Erklärung mit, „stelle ich mich gerne am 7. November dem Votum der Einwohnerschaft.“ Sein Motto sei: „Ein Dettenhäuser für Dettenhausen“. Die vielen Aufgaben und Herausforderungen des Bürgermeisters würde er „mit hohem Engagement und großer Sorgfalt anpacken“. In den kommenden Wochen wolle er den Mitbürger(inne)n in Gesprächen und Wahlveranstaltungen, mit Flyer und Internet-Seite seine Ziele und Programm-Schwerpunkte „für die Zukunft unserer Gemeinde vorstellen“.

Mit seiner „Berufserfahrung als Führungskraft“ bei Daimler (Untertürkheim) und mit seiner Praxis als Gemeinderat (2. stellvertretender Bürgermeister seit 2004), sagt Groß, bringe er „beste Voraussetzungen“ mit „für dieses anspruchsvolle und schöne Amt“. Wahlveranstaltungen im Oktober hat Groß bei örtlichen Gaststätten terminiert. Der Wahlprospekt sei in Auftrag gegeben.

Matthias Groß ist parteilos und lebt mit seiner Frau Silke und den beiden Kindern (acht und zehn) am Ort. Dass die Dettenhäuser noch dieses Jahr zu einem Bürgerentscheid über ein neues, umstrittenes Einkaufszentrum aufgerufen werden könnten, hält Groß für „eine gute Sache“. Auch wenn er selbst „grundsätzlich für eine solche Ansiedlung“ ist: Das „demokratische Verfahren“ biete ihm die Chance, für seine „guten Argumente“ zu werben.

Matthias Groß will Bürgermeister werden
Matthias Groß, 49, Verwaltungswissenschaftler, ULD-Gemeinderat seit 1994 und parteilos, tritt zur Schulteswahl am 7. November an.Privatbild

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28.09.2010, 12:00 Uhr

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