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Frankfurt/Main

Maue Note für Online-Dienst der Banken

Deutsche haben weit weniger Vertrauen in Onlinebanking als Kunden im globalen Vergleich. Das zeigt eine aktuelle Studie.

18.10.2016

Von DPA

Frankfurt/Main. Kunden bewerten das Online- und Mobilangebot der Banken in Deutschland einer Studie zufolge klar schlechter als im weltweiten Schnitt. Nur 26 Prozent geben ihm im Vergleich zu anderen Branchen eine Topnote, wie aus einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervorgeht, die jetzt veröffentlicht wurde. Damit landen die Finanzhäuser in Deutschland auf Platz fünf hinter Reiseanbietern, Unterhaltungsbranche, Einzelhandel und Telekommunikation.

Den Angaben zufolge haben 28?Prozent der Kunden im vergangenen Jahr Finanzprodukte online ober mobil von einem anderen Dienstleister als einer Bank bezogen. Global schätzen Bankkunden das Angebot ihrer Institute besser ein: 44 Prozent vergaben eine Topnote. Weltweit wurden etwa 52?000 Bankkunden befragt, in Deutschland rund 2000.

Auch mit dem Vertrauen in die Branche steht es der Studie zufolge acht Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise nicht zum Besten. In Deutschland sagen 37 Prozent der Kunden, dass ihr Vertrauen in die Banken gesunken sei. Gestiegen ist es danach nur bei elf Prozent. Dennoch zählt jeder zweite Bundesbürger auf seine Hausbank. Drei von vier sehen in der klassischen Filialbank ihren wichtigsten Finanzdienstleister vor der Direktbank (20 Prozent) und Nicht-Banken (16 Prozent).

Nur jeder Fünfte ist aber der Ansicht, dass die Produkte und Dienstleistungen auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

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Erstellt:
18. Oktober 2016, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Oktober 2016, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2016, 06:00 Uhr

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