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Berlin

Mauern für alle

Wenn es doch so einfach ginge zwischen Ost und West.

19.02.2019

Von Guido Bohsem

Grenzpolizisten an der US-Grenze zu Mexiko. Foto: Sandy Huffaker/afp

Die ehemalige Grünen-Politikerin Antje Hermenau hat nun vorgeschlagen, alle im Osten arbeitenden Beamten aus dem Westen mit einem goldenen Handschlag in die Rente zu schicken. Nach dem Ende dieser Westbesatzung könnten die dann freiwerdenden Posten mit qualifizierten Ostdeutschen besetzt werden. Nach der Frauen-Quote also jetzt die Ossi-Quote.

Vielleicht wäre das gar keine schlechte Lösung. Die Mittel dafür findet Olaf Scholz (SPD) sicher in seinem Haushalt. Also im öffentlichen Haushalt, nicht im privaten. Da findet er allenfalls seine Frau wieder, Britta Ernst, die ihren Ministerposten in Brandenburg an eine Ostdeutsche übergibt und umgehend wieder nach Hamburg zieht.

Natürlich muss eine solche Politik gerecht gestaltet werden. Das würde dazu führen, dass auch alle Ostdeutschen, die im Westen leben, wieder in ihre Heimat zurückkehren müssen.

Die US-Regierung hat den Deutschen bei der Lösung dieses Problems bereits Hilfe angeboten. Donald Trump wirbt intensiv für eine Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland. Sie werde wunderschön und viel, viel besser als die alte, schwärmt der amerikanische Präsident.

Und sollte Finanzminister Scholz nach den ganzen goldenen Handschlägen kein Geld mehr für das Bollwerk haben: Kein Problem. Mexiko zahlt für alles.

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Erstellt:
19. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2019, 06:00 Uhr

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